10 April 2026, 16:06

17 Jahre nach Jacksons Tod: Erbstreit eskaliert vor Biopic-Premiere 2025

Ein Plakat mit der Aufschrift 'Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson' mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

17 Jahre nach Jacksons Tod: Erbstreit eskaliert vor Biopic-Premiere 2025

Der Rechtsstreit um Michael Jacksons Nachlass dauert nach 17 Jahren im Nachlassverfahren an

Ein kürzlich ergangenes Gerichtsurteil setzte neue Fristen für die finanzielle Berichterstattung fest, während die Spannungen zwischen den Testamentsvollstreckern des Nachlasses und der Tochter des verstorbenen Sängers, Paris Jackson, zunehmen. Der Streit eskaliert, kurz bevor ein lange erwarteter Biopic über Michael Jackson im nächsten Jahr in die Kinos kommen soll.

Seit Michael Jacksons Tod im Jahr 2009 befindet sich sein Nachlass im Nachlassverfahren. Ein Richter genehmigte kürzlich einen Zeitplan, nach dem der Nachlass bis April 2027 Zeit hat, die Ausgaben für das Jahr 2025 offenzulegen. Die Fristverlängerung zieht das ohnehin schon langwierige juristische Verfahren weiter in die Länge.

Paris Jackson, eine von Michael Jacksons drei Kindern – neben Prince und Bigi –, hat öffentlich die Finanzverwaltung des Nachlasses kritisiert. Ihre Anwälte behaupten, sie habe bisher rund 65 Millionen Dollar aus dem Erbe erhalten, stehe jedoch in Zukunft ein Vielfaches davon zu. Die juristischen Vertreter des Nachlasses konterten scharf und warfen ihr vor, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und gebe sich in dramatischen Gerichtsauftritten in Szene.

Unterdessen soll der Biopic Michael nach einjähriger Verzögerung 2025 Premiere feiern. Jaafar Jackson, ein Neffe Michael Jacksons, übernimmt die Hauptrolle als Pop-Ikone, während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern verkörpern. Miles Teller spielt John Branca, Michael Jacksons langjährigen Anwalt. Paris Jackson hatte sich bereits zuvor von dem Film distanziert und ihn als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" bezeichnet. Nun fordert sie mehr Transparenz vom Nachlass über Produktion und Finanzierung des Projekts.

Das Nachlassverfahren geht damit in sein 18. Jahr, während die Offenlegung der Finanzen nun auf 2027 verschoben wurde. Paris Jacksons Herausforderungen an die Testamentsvollstrecker verschärfen die anhaltenden juristischen Auseinandersetzungen. Die Veröffentlichung von Michael im nächsten Jahr könnte die Entscheidungen des Nachlasses und die Spaltungen innerhalb der Familie weiter in den Fokus rücken.

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