02 May 2026, 10:06

50.000 Menschen beim 1.-Mai-Aktionstag: Berlin steht im Stau der Solidarität

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine baumgesäumte Straße in Berlin entlang, mit Kameras in der Hand, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

50.000 Menschen beim 1.-Mai-Aktionstag: Berlin steht im Stau der Solidarität

Fast 50.000 Menschen zogen am diesjährigen 1.-Mai-Aktionstag durch die Berliner Straßen. Wie Innensenatorin Iris Spranger mitteilte, verliefen die Demonstrationen bisher friedlich. Die Polizei war mit Kräften im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um die Menschenmengen zu beobachten und für Ordnung zu sorgen.

Die größte Kundgebung, der „Revolutionäre 1. Mai“-Umzug, bewegte sich aufgrund der immensen Teilnehmerzahl nur langsam durch Kreuzberg. Teilnehmende mussten teilweise bis zu einer halben Stunde warten, während sich der Demonstrationszug nur zentimeterweise vorwärtsbewegte. Während die Spitze des Zuges bereits Neukölln erreichte, steckte das Ende noch auf der Oranienstraße fest – mit großen Lücken zwischen den einzelnen Abschnitten.

Die Liga der Kommunisten berichtete auf X, ihr Block sei auf der Glogauer Straße zum Stehen gekommen, da die Straßen wegen des Andrangs nicht passierbar seien. Unterdessen sperrten die Behörden mehrere Straßen in Kreuzberg, und mehrere U-Bahn-Stationen wurden umfahren, um die Menschenströme zu lenken. Gegen Abend blockierte die Polizei zudem den Zugang zum Görlitzer Park.

Unklar ist, ob die Demonstrantinnen und Demonstranten ihr geplantes Ziel, den Südstern in Kreuzberg, noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen werden.

Die Kundgebungen zogen große Menschenmengen an, bisher gab es keine Meldungen über Ausschreitungen. Verkehrseinschränkungen und Verzögerungen halten jedoch an, während Veranstalter und Polizei die Marschroute koordinieren. Die Lage wird im Laufe des Abends weiter genau beobachtet.

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