14 March 2026, 16:05

AfD Brandenburg: Springer bleibt mit klarem Votum an der Spitze und zielt auf Alleinregierung 2029

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Plakaten, auf denen ein Banner auf der rechten Seite zu sehen ist.

AfD-Landesvorsitzender Springer in Brandenburg bestätigt - AfD Brandenburg: Springer bleibt mit klarem Votum an der Spitze und zielt auf Alleinregierung 2029

René Springer ist für weitere zwei Jahre zum Landesvorsitzenden der AfD in Brandenburg wiedergewählt worden. Er erhielt 82,3 Prozent der Stimmen – ein leichtes Plus gegenüber seinem vorherigen Ergebnis von 82,1 Prozent. Sein nächstes Ziel ist es nun, bei der Landtagswahl 2029 die absolute Mehrheit zu erringen und eine Alleinregierung zu bilden.

Springer hatte vor zwei Jahren den Landesvorsitz der AfD in Brandenburg übernommen. Seither verzeichnet die Partei eine stabile Unterstützung, insbesondere in ländlichen Regionen, wo sie bei der Wahl 2024 zwischen 25,6 und 28,4 Prozent der Stimmen holte. Die SPD, die zwar mit 29,7 bis 32,7 Prozent vorne lag, geriet nach dem Scheitern ihrer Koalition mit der neu gegründeten BSW-Partei im Januar 2026 in Turbulenzen. Die BSW, die 2024 auf 16,1 Prozent kam, verlor mehrere Mitglieder, woraufhin die SPD im März 2026 eine Rot-Schwarz-Koalition mit der CDU einging.

Die politischen Verschiebungen folgten auf wachsende Unzufriedenheit der Wähler und die anhaltende Beliebtheit der AfD. Springer hat wiederholt betont, Brandenburg künftig allein regieren zu wollen. Seine Wiederwahl mit einem noch deutlicherem Votum unterstreicht diese Strategie, während sich die Partei auf die nächste Landtagswahl in drei Jahren vorbereitet.

Mit Springer an der Spitze konzentriert sich die AfD nun auf die Wahl 2029. Die Partei strebt genug Sitze an, um ohne Koalitionspartner regieren zu können. Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass die politische Landschaft Brandenburgs weiterhin umkämpft bleiben wird.

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