AfD droht mit Personalumbruch nach Umfragehoch vor Landtagswahl
AfD führt mit großem Vorsprung vor der Landtagswahl am 6. September
Laut aktuellen Umfragen liegt die Alternative für Deutschland (AfD) mit 42 Prozent klar vor ihren Konkurrenten. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat nun Pläne vorgestellt, nach denen die Partei im Falle eines Wahlsiegs hochrangige Beamte ersetzen will.
Die Christlich Demokratische Union (CDU) kommt in denselben Erhebungen auf 24 Prozent. Gemeinsam mit der SPD und der Linken läge sie nur einen Prozentpunkt über der AfD.
Siegmund kündigte weitreichende Reformen an, falls seine Partei die Regierung übernimmt. Geplant ist die Abberufung von 150 bis 200 Führungskräften im öffentlichen Dienst, insbesondere in staatlichen Unternehmen. Zudem soll die Landesenergieagentur abgeschafft werden.
Der AfD-Kandidat behauptete, viele Abteilungs- und Referatsleiter in den Ministerien könnten sich mit der Politik seiner Partei identifizieren. Dennoch bot er allen – unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung – eine Zusammenarbeit an.
Die CDU hingegen schloss eine Kooperation mit der AfD kategorisch aus. Die Parteiführung versprach, eine neue Regierung ohne Beteiligung der AfD zu bilden. Siegmund warnte daraufhin, dass Versuche, die Arbeit der AfD zu blockieren, Konsequenzen nach sich ziehen würden.
Die Wahl am 6. September wird entscheiden, ob die AfD ihre Pläne umsetzen kann. Mit 42 Prozent in den Umfragen ist die Partei in einer starken Position. CDU und ihre potenziellen Partner liegen gemeinsam nur einen Prozentpunkt vor der AfD.






