AllianzGI steigt über Umwege beim Netzbetreiber Amprion ein
Allianz Global Investors (AllianzGI) hat einen indirekten Anteil an Amprion erworben, dem zweitgrößten Netzbetreiber Deutschlands. Die Transaktion umfasst den Kauf von Anteilen an der M31 Beteiligungsgesellschaft, die 74,9 Prozent an Amprion hält. Der Abschluss des Geschäfts ist für Mitte 2026 vorgesehen, vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen.
Der Erwerb erfolgte durch eine direkte Investition in die M31 Beteiligungsgesellschaft, die Muttergesellschaft von Amprion. Damit sichert sich AllianzGI eine bedeutende Position beim Netzbetreiber, wenn auch keine direkte Beteiligung. Die finanziellen Details wurden nicht bekannt gegeben, doch passt das Geschäft in die Strategie, die deutsche Energieinfrastruktur zu stärken.
Allianz und der Verkäufer Talanx haben sich verpflichtet, die Netzkapazitäten von Amprion auszubauen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland zu unterstützen, indem die Übertragungsnetze modernisiert werden. AllianzGI wurde rechtlich von der Kanzlei Hengeler Mueller beraten, wobei die Partner Annika Clauss und Sebastian Schneider das Beraterteam leiteten.
Der Abschluss der Transaktion steht unter den üblichen Bedingungen, darunter regulatorische Prüfungen. Beide Unternehmen rechnen mit einer Finalisierung im zweiten Quartal 2026.
Der Kauf markiert einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des deutschen Stromnetzes. Durch die Beteiligung von AllianzGI ist zu erwarten, dass Amprion vermehrt in Infrastrukturprojekte investiert. Zudem spiegelt das Geschäft die größeren Bestrebungen wider, die Stabilität und Kapazität des nationalen Stromnetzes zu verbessern.






