26 April 2026, 14:11

Architekturvisionen für das Stasi-Aktenarchiv im Roten Ochsen – Ausstellung eröffnet

Ausführliches architektonisches Detailbild und Text auf einer Buchseite, die ein Gebäude zeigt.

Architekturvisionen für das Stasi-Aktenarchiv im Roten Ochsen – Ausstellung eröffnet

Neue Ausstellung: Architekturvisionen für das künftige Stasi-Aktenarchiv im Gedenkort "Roter Ochse" in Halle (Saale)

Am 27. April um 15:00 Uhr eröffnet im Gedenkort Roter Ochse in Halle (Saale) eine Ausstellung, die architektonische Entwürfe für ein zukünftiges Stasi-Unterlagen-Archiv präsentiert. Die Schau ist bis zum 17. Juli 2026 zu sehen, der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Gezeigt werden Konzepte von Studierenden der Hochschule Anhalt, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie Architektur den Spagat zwischen Bewahrung und Transparenz meistern kann – und wie sich institutionelle Macht mit individueller Verletzlichkeit vereinen lässt. Diese Themen spiegeln die Geschichte des Ortes wider, der einst als Stasi-Gefängnis diente.

Die Ausstellung ist Teil der langfristigen Pläne zur Schließung des Gefängnisses Halle in den kommenden Jahren. In Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) werden innovative Ideen für die Nachnutzung des Geländes vorgestellt. Vom Eröffnungstag an bis Mitte Juli kann die Schau kostenlos besucht werden.

Die gezeigten Arbeiten liefern mögliche Grundrisse für die Umwandlung des Gefängnisses in ein Archiv. Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem BDA soll eine Debatte über die zukünftige Nutzung des Ortes anregen. Die Ausstellung läuft fast drei Monate und endet am 17. Juli 2026.

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