04 May 2026, 18:07

Asylanträge in Deutschland halbieren sich – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung

Gruppe von Menschen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem Gebäude mit Fenstern, umgeben von Gras, einem Metallzaun, Pflanzen, Bäumen und Fahnen auf Stangen unter einem bewölkten Himmel.

Asylanträge in Deutschland halbieren sich – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung

Asylanträge in Deutschland gehen stark zurück

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Asylanträge in Deutschland deutlich gesunken. 2023 wurden noch rund 350.000 Anträge gestellt, doch im Folgejahr ging die Zahl auf 170.000 zurück. Innenminister Alexander Dobrindt führt den Rückgang auf seine verschärfte Grenzpolitik zurück.

Dobrindt trat sein Amt mit dem klaren Ziel an, die Migration zu reduzieren. Noch am ersten Tag kündigte er strengere Grenzkontrollen an – ein zentrales Wahlversprechen der CDU/CSU. Bis April 2026 wies die Bundespolizei bereits etwa 1.340 Asylsuchende an der Grenze ab.

Die Ablehnungen an den Grenzen blieben unter seiner Führung konsequent hoch. Monatlich werden zwischen 2.000 und 3.000 Menschen zurückgewiesen. Zudem wurden rund 8.000 Haftbefehle an den Grenzen vollstreckt.

Dobrindt betont, dass diese Maßnahmen entscheidend für die von ihm propagierte „Wende in der Migrationspolitik“ seien. Er setzt sich weiterhin für EU-weite Binnengrenzkontrollen ein und besteht darauf, dass diese notwendig seien, um die Kontrolle zu behalten.

Der Rückgang der Asylanträge entspricht Dobrindts politischen Zielen. Seine Maßnahmen führen zu mehr Abweisungen und Festnahmen an den Grenzen. Nun steht die Regierung vor der Aufgabe, diese Entwicklungen zu steuern – während gleichzeitig die breitere Debatte über die europäische Migrationspolitik weitergeht.

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