Berlins Sportvereine boomen mit Rekordmitgliedern im Jahr 2026
Berlins Sportvereine verzeichnen starken Mitgliederschub
Die Zahl der Mitglieder in Berlins Sportvereinen ist stark gestiegen und hat zu Beginn des Jahres 2026 die Marke von 822.000 überschritten. Das entspricht einem Anstieg von 5,14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – angetrieben durch eine wachsende Beteiligung in allen Altersgruppen. Die Vereine haben ihr Angebot erweitert und ziehen mit einer Mischung aus traditionellen und neuen Sportarten neue Mitglieder an.
Wie die aktuellen Zahlen des Landessportbunds Berlin (LSB) zeigen, sind im vergangenen Jahr 12.858 Menschen neu in Vereine eingetreten. Besonders groß war das Interesse bei Frauen, Kindern und Menschen über 61 Jahren. Schulnahe Programme wie Basketball, American Football und Cheerleading zählen weiterhin zu den beliebtesten Aktivitäten.
LSB-Präsident Thomas Härtel führte den Zuwachs auf die kreativen Ansätze der Vereine zurück, Sport zugänglicher zu gestalten. Der Berliner Fußball-Verband bleibt mit 241.282 Mitgliedern der größte Fachverband. Gleichzeitig sind mit Tischfußball und Pétanque zwei neue Spitzenverbände dem LSB beigetreten.
Bei den Einzelvereinen führt der 1. FC Union Berlin mit 71.328 Mitgliedern, dicht gefolgt von Hertha BSC mit 60.461. Beide Vereine verzeichnen ein stetiges Wachstum, da Fußball nach wie vor Menschen aller Altersgruppen begeistert.
Damit steigt die Gesamtzahl der registrierten Sportlerinnen und Sportler in Berlin auf 822.294. Neue Verbände und erweiterte Vereinsprogramme haben die Attraktivität des organisierten Sports erhöht. Mit steigenden Mitgliederzahlen in allen Bereichen wächst die Berliner Sportlandschaft weiter – sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Vielfalt.






