Brantner warnt vor Abhängigkeit von Trump und fordert eigenständige EU-Sicherheitspolitik
Clara HofmannBrantner warnt vor Abhängigkeit von Trump und fordert eigenständige EU-Sicherheitspolitik
Franziska Brantner, Vorsitzende der deutschen Grünen, warnt davor, sich in Sicherheits- und Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump abhängig zu machen. Eine solche Abhängigkeit berge Risiken, stattdessen brauche Europa einen stärkeren und eigenständigeren Kurs.
Brantner kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dafür, in der aktuellen Krise keine Führung zu zeigen. Sie forderte Deutschland auf, in der Außenpolitik eine „klare Richtung“ vorzugeben, statt auf Vorgaben aus Washington zu warten.
Ihre Äußerungen folgen auf die Ankündigung der USA, einen Teil der amerikanischen Truppen aus Deutschland abzuziehen. Brantner wertete diesen Schritt als weiteres Zeichen der Unberechenbarkeit unter Trumps Regierung.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzte sie sich für eine vertiefte europäische Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik ein. Eine gemeinsame Strategie, so ihr Argument, würde die Verwundbarkeit verringern und die Sicherheit des Kontinents stärken – ohne sich zu sehr auf die USA zu verlassen.
Brantners Forderungen spiegeln wachsende Sorgen über die transatlantischen Beziehungen unter Trump wider. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die europäische Verteidigungskooperation zu intensivieren und die Abhängigkeit von den schwankenden US-Politiklinien zu verringern. Nun steht die Debatte im Raum, ob Deutschland und seine Partner diese Empfehlungen umsetzen werden.






