30 March 2026, 00:05

Braunschweig wählt: Leonie Bartsch kämpft als einzige Frau um das OB-Amt

Großes modernes Regierungsgebäude mit vielen Fenstern, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fußgängern und Bäumen, mit bewölktem Himmel im Hintergrund.

Braunschweig wählt: Leonie Bartsch kämpft als einzige Frau um das OB-Amt

Braunschweig bereitet sich auf Kommunalwahlen am 13. September 2023 vor, bei denen die Wähler:innen einen neuen Oberbürgermeister, den Stadtrat sowie Bezirksvertreter:innen bestimmen werden. Die Partei Die Linke hat ihre Kandidat:innen präsentiert und setzt in ihrem Wahlkampf auf soziale Gerechtigkeit und progressive Politik. Unter ihnen tritt Leonie Bartsch als einzige Frau für das Amt des Oberbürgermeisters an.

Die 30-jährige Bartsch, Co-Vorsitzende von Die Linke Braunschweig, wurde am vergangenen Wochenende auf einer Mitgliederversammlung einstimmig zur OB-Kandidatin gewählt. Im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs steht der bezahlbare Wohnraum – ein drängendes Problem für die Stadt. Ihr ehrgeiziges Ziel: die bisherigen Wahlergebnisse der Partei übertreffen und Braunschweig eine stärkere progressive Stimme verleihen.

Aktuell hält Die Linke eine nicht näher bezeichnete Anzahl an Sitzen im Stadtrat, nachdem sie bei den letzten Kommunalwahlen 2021 angetreten war. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch bei der Bundestagswahl erreichte die Partei 11,6 Prozent der Stimmen und zählt in der Stadt über 600 Mitglieder.

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Für den Stadtbezirk Westlicher Ring geht Marcus Winkler als Spitzenkandidat ins Rennen. Der 33-jährige Elektriker setzt sich vor allem für soziale Gerechtigkeit ein. Beide Kandidat:innen wollen eine Politik vorantreiben, die sich an den Schwerpunkten der Partei orientiert: Arbeitnehmerrechte und Antifaschismus. Konkrete Details zu früheren lokalen Wahlkämpfen bleiben jedoch unklar.

Die anstehende Wahl wird die politische Ausrichtung Braunschweigs für die nächsten fünf Jahre prägen. Die Linke geht mit zwei klaren Kandidat:innen ins Rennen: Bartsch für das OB-Amt und Winkler für den Westlichen Ring. Ihr Wahlkampf wird zeigen, ob die Partei ihren Einfluss im Stadtrat und darüber hinaus ausbauen kann.

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