Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung historischer Uni-Gebäude
Maximilian SchmidtBremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung historischer Uni-Gebäude
Die Universität Bremen erhält eine Modernisierungsförderung in Höhe von 20,5 Millionen Euro, um ihre ältesten Hochschulgebäude auf den neuesten Stand zu bringen. Der Bremer Senat gab das Vorhaben am 5. Mai 2026 grünes Licht. Die Mittel fließen in zwei zentrale Bauwerke aus der Gründungszeit der Universität. Ziel des Projekts ist es, die Lehrbedingungen zu verbessern und den Campus gleichzeitig nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten.
Im Fokus der Investitionen stehen die Gebäude Geisteswissenschaften 1 (GW1) und Naturwissenschaften 1 (NW1), die beide bei der Universitätsgründung errichtet wurden. Geplant sind die Beseitigung schädlicher Baustoffe, die Modernisierung des Brandschutzes sowie die Erneuerung der technischen Infrastruktur. Damit sollen die Gebäude an heutige Standards angepasst werden.
Zudem wird die Hochschulambulanz der Universität an einen zentraleren Standort auf dem Campus verlegt. Es entstehen neue Therapieräume, psychologische Labore sowie Wartebereiche für Erwachsene und Kinder. Die Umbaumaßnahmen schaffen flexible Lern- und Arbeitsräume, die sich an die sich wandelnden Bedürfnisse von Studierenden und Mitarbeitenden anpassen.
Von den insgesamt 20,5 Millionen Euro stammen 18,8 Millionen aus Bundesmitteln im Rahmen der Beschleunigten-Bau-Initiative. Die verbleibenden Kosten übernimmt die Universität selbst. Die Modernisierungsarbeiten werden in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt.
Mit dem Projekt will die Universität Bremen zukunftsfähig bleiben, indem sie moderne Infrastruktur mit nachhaltiger Gestaltung verbindet. Die verbesserten Räumlichkeiten kommen Lehre, Forschung und klinischen Dienstleistungen zugute. Die Bauarbeiten erfolgen in Etappen, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.






