BTS kehrt mit Arirang zurück – erstes Gruppenalbum seit vier Jahren
Clara HofmannBTS kehrt mit Arirang zurück – erstes Gruppenalbum seit vier Jahren
BTS veröffentlicht ihr fünftes Studioalbum Arirang – erstes vollständiges Gruppenwerk seit vier Jahren
Die südkoreanische Boygroup BTS hat ihr lang erwartetes fünftes Studioalbum Arirang veröffentlicht – das erste vollständige Projekt aller sieben Mitglieder seit vier Jahren. Die Rückkehr nach fast vier Jahren (genau drei Jahre und neun Monate) löste weltweit enorme Begeisterung unter den Fans aus. Allein ihre Comeback-Performance verfolgten letzte Woche 18,4 Millionen Zuschauer live im Netflix-Stream.
Das Album umfasst 14 Titel, wobei der Song Swim als Leadsingle fungiert. Obwohl die Gruppe für dieses Projekt wieder vereint war, fehlte Mitglied Jin auffällig in den Songwriting-Credits. Seine laufende Solotournee und gesundheitliche Probleme kollidierten mit dem Aufnahmezeitplan, sodass er nicht an der Entstehung der Lieder mitwirken konnte.
Jin, der als einziges Mitglied derzeit keinen Wehrdienst leistete, hatte zuvor auf Social Media ein Foto mit dem Titel Swim gepostet – eine Andeutung auf den Haupttrack. Einige Fans kritisierten die Agentur, weil sie seinen Zeitplan nicht angepasst habe, um ihm eine Mitarbeit zu ermöglichen. Andere äußerten sich besorgt über seine steifen Mimiken bei jüngeren Auftritten und hinterfragten, ob das Management seine Arbeitsbelastung verantwortungsvoll handhabt.
Trotz Jins fehlender direkter Beteiligung trägt das Album seinen typischen Stil. Dennoch löste seine Abwesenheit in den Credits unter Fans Diskussionen über Fairness und den Druck aus, dem die einzelnen Mitglieder in ihrer Solokarriere innerhalb der Gruppe ausgesetzt sind.
Ungeachtet der Kontroversen präsentiert sich Arirang als gemeinschaftliches Werk der gesamten Band und beendet damit die fast vierjährige Pause seit dem letzten Studioalbum. Der Erfolg des Albums und die rekordverdächtige Live-Übertragung unterstreichen erneut den anhaltenden globalen Einfluss von BTS. Jins begrenzte Beteiligung bleibt jedoch ein viel diskutiertes Thema – sowohl unter Fans als auch in der Kritik.






