Cancom blickt trotz Umsatzrückgangs optimistisch auf Digitalisierung und Auslandswachstum
Maximilian SchmidtCancom blickt trotz Umsatzrückgangs optimistisch auf Digitalisierung und Auslandswachstum
Cancom meldet leichten Umsatzrückgang für 2025 – doch internationale Märkte und Bruttogewinn legen zu
Die Cancom Gruppe verzeichnete für das Jahr 2025 einen leichten Rückgang des Konzernumsatzes auf 1,71 Milliarden Euro – nach 1,74 Milliarden Euro im Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs konnte das Unternehmen im Ausland Wachstum verzeichnen und den Bruttoertrag steigern. Vorstandschef Rüdiger Rath zeigt sich optimistisch für die Zukunft der Digitalisierungsprojekte.
In Deutschland sank der Umsatz 2025 um 3,7 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs das internationale Geschäft um 3,2 Prozent und erreichte 622,1 Millionen Euro. Diese Entwicklung mildert teilweise den Rückgang im Inlandsgeschäft ab.
Der Bruttoertrag stieg auf 697 Millionen Euro (2024: 694 Millionen Euro). Das operative EBITDA lag bei 38,9 Millionen Euro, wobei dieser Wert Sonder- und Umstrukturierungseffekte beinhaltet.
Für 2026 prognostiziert Cancom einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro. Rath betonte, dass die zentralen Treiber der Digitalisierung weiterhin intakt seien. Auch die wichtigsten Digitalisierungsvorhaben des Unternehmens dürften im kommenden Jahr stabil bleiben.
Andere Branchenvertreter wie Bechtle und Computacenter erwarten ebenfalls Wachstum für 2026.
Gemischtes Fazit: Rückläufiger Umsatz, aber höhere Margen und internationale Expansion Die Bilanz 2025 fällt bei Cancom zwiespältig aus – mit einem gesunkenen Gesamtumsatz, aber gestiegenem Bruttoertrag und Auslandswachstum. Die Prognose für 2026 deutet auf eine Rückkehr zu Wachstum hin, getrieben von der anhaltend hohen Nachfrage nach Digitalisierungslösungen. Auch Konkurrenten in der Branche rechnen im kommenden Jahr mit positiven Entwicklungen.






