Chaos im Lohmühlenstadion: Pyrotechnik und Schlägereien bei VfB Lübeck gegen HSV II
Maximilian SchmidtChaos in der Regionalliga - Neun Verletzte nach Fußballspiel - Chaos im Lohmühlenstadion: Pyrotechnik und Schlägereien bei VfB Lübeck gegen HSV II
Ausschreitungen bei Fußballspiel zwischen VfB Lübeck und Hamburger SV II
Ein Fußballspiel zwischen dem VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV eskalierte am 13. März 2026 in Gewalt. Neun Menschen erlitten leichte Verletzungen, nachdem es im Lohmühlenstadion in Lübeck zu Auseinandersetzungen gekommen war. Drei Heimfans mussten wegen Rauchgasvergiftung behandelt werden, die durch Pyrotechnik in ihrem eigenen Block ausgelöst worden war.
Die Unruhen begannen noch während der Partie, als in der Kurve des VfB Lübeck Pyrotechnik gezündet wurde. Drei Zuschauer benötigten daraufhin medizinische Hilfe, nachdem sie Rauch eingeatmet hatten. Die Lage spitzte sich nach dem Schlusspfiff weiter zu.
Es kam zu einer Massenschlägerei zwischen rivalisierenden Fangruppen, an der mehr als 50 Personen beteiligt waren. Sechs weitere Menschen wurden bei den Zusammenstößen verletzt. Die Polizei griff schnell ein, trennte die Gruppen und nahm Personalien der Beteiligten auf.
Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, wurden verstärkte Streifen um das Stadion eingesetzt. Die Behörden haben Ermittlungen zur Ursache der Gewalt eingeleitet. Aufgrund der hohen Zahl der Beteiligten könnte sich die Aufklärung jedoch hinziehen.
Bei dem Vorfall wurden neun Menschen leicht verletzt, darunter drei, die wegen Rauchgasvergiftung behandelt werden mussten. Die Polizei untersucht weiterhin die Hintergründe der Auseinandersetzungen. Seit der Verstärkung der Präsenz wurden keine weiteren Zwischenfälle gemeldet.