Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten
Ella WagnerChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten
Verstöße gegen die Verkehrsregeln in der Wolfenbütteler Fußgängerzone sorgen bei lokalen Initiativen für Besorgnis. Die Wirtschaftsvereinigung Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) wies in einer aktuellen Pressemitteilung auf das Problem hin: Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferverkehr missachteten immer wieder die bestehenden Beschränkungen und gefährdeten damit Fußgänger.
Die IWW forderte die Stadtverwaltung und die Polizei auf, konsequenter einzugreifen. Zu den Vorschlägen gehörten eine Aufklärungskampagne sowie verstärkte Kontrollen, um die Situation zu entschärfen.
Als Reaktion kündigte das Polizeiinspektion Wolfenbüttel an, die Streifenpräsenz in der Fußgängerzone zu erhöhen und die Sichtbarkeit der Beamten zu verstärken. Die Maßnahmen sollen bereits in der kommenden Woche starten. Verhängte Bußgelder werden vom Ordnungsamt des Landkreises bearbeitet.
Auch die Stadt Wolfenbüttel ergreift Maßnahmen: Aktuell werden neue Verkehrsregelungen ausgearbeitet, um Lieferzeiten besser mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten abzustimmen. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis sei jedoch nicht erforderlich, hieß es seitens der Verwaltung. Die Stadt werde die polizeilichen Aufklärungsbemühungen unterstützen, selbst aber keine Verkehrsüberwachung durchführen.
Die Polizei wird ihre Präsenz in der Fußgängerzone ausbauen, um Verstöße einzudämmen. Die neuen städtischen Regelungen zielen darauf ab, Konflikte zwischen Lieferverkehr und Radfahrern zu verringern. Bußgelder aus den Kontrollen werden vom Ordnungsamt des Landkreises verarbeitet.






