Drei Brüder aus der Eifel prägen Deutschlands Politik auf höchster Ebene
Maximilian SchmidtDrei Brüder aus der Eifel prägen Deutschlands Politik auf höchster Ebene
Drei Brüder aus der Eifel haben es zu einflussreichen Positionen in der deutschen Politik gebracht. Jeder von ihnen schlug einen anderen Weg in den öffentlichen Dienst ein, doch heute besetzen alle drei Schlüsselpositionen auf Bundes- und Landesebene. Ihre Karrieren umfassen die Bereiche Recht, Finanzen und Umweltpolitik – einer von ihnen wird bald eine Landesregierung führen.
Der älteste, Patrick Schnieder, studierte Jura und arbeitete kurzzeitig als Anwalt, bevor er in die Politik wechselte. Heute ist er Bundesverkehrsminister und verantwortlich für große Infrastrukturprojekte, wobei sein Aufgabenbereich weit über Straßen und Schienen hinausgeht.
Gordon Schnieder, der mittlere der Brüder, absolvierte ein Studium der Finanzverwaltung. Seine politische Laufbahn begann als Bürgermeister von Arzfeld in der Eifel. Nach Jahren in der Kommunalpolitik steht er kurz davor, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz zu werden.
Carsten Schneider, der jüngste der drei, besuchte von 1982 bis 1984 die Grundschule in Birresborn. Heute ist er Bundesumweltminister – eine scheinbar widersprüchliche Rolle, da er unter anderem die Politik für zwei der weltweit größten Umweltverschmutzer mitverantwortet. Eines seiner zentralen Vorhaben ist der vierspurige Ausbau der A60 bei Bitburg.
Alle drei Brüder traten in die Politik ein – zwei von ihnen für die CDU, einer für die SPD. Die Schnieder-Brüder prägen nun auf höchster Ebene die Politik: Patrick leitet den Verkehrssektor, Carsten gestaltet Umweltvorschriften, und Gordon wird bald Rheinland-Pfalz regieren. Ihre Laufbahnen zeigen unterschiedliche Hintergründe, doch sie eint das gemeinsame Engagement für das öffentliche Amt.






