16 March 2026, 00:05

FC Bayern fechtet Rote Karte von Luis Díaz an – DFB bleibt hart

Ein Schiedsrichter steht auf einem Fußballfeld neben einer Menge, einige tragen Mützen, mit Geländern, Texttafeln, Pfählen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bayern berufen Diaz-Sperre an - FC Bayern fechtet Rote Karte von Luis Díaz an – DFB bleibt hart

FC Bayern München kämpft gegen die Sperre von Luis Díaz an

Nach der Roten Karte im jüngsten Spiel gegen Bayer Leverkusen hat der FC Bayern München die Sperre von Luis Díaz angefochten und beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) offiziell Widerspruch eingelegt. Der Verein hält die Entscheidung für ungerecht.

Der kolumbianische Stürmer sah im Spiel zwei Gelbe Karten – die zweite sorgte dabei für besondere Kontroversen. Schiedsrichter Christian Dingert räumte später ein, dass er nach Sichtung der Videoaufnahmen die zweite Gelbe Karte nicht gezeigt hätte. Dennoch betont der DFB, dass Entscheidungen auf dem Platz in der Regel endgültig seien.

Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen kritisierte in den vergangenen Wochen die Schiedsrichterleistungen als "fragwürdig" und forderte den DFB auf, für mehr Einheitlichkeit in der Spielführung zu sorgen.

Díaz ist in dieser Saison eine Schlüsselfigur für die Münchner: Mit 14 Toren in 24 Bundesliga-Spielen übertrifft er bereits seine bisherige Bestmarke von 13 Treffern in der Premier League. Der DFB warnte jedoch, dass die Aussichten auf eine Aufhebung der Sperre gering seien.

Die Hoffnung des FC Bayern liegt nun beim Sportgericht, das den Fall prüft, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.

Das Ergebnis des Einspruchs wird entscheiden, ob Díaz im nächsten Spiel zur Verfügung steht. Zudem könnte der Beschluss des DFB Maßstäbe für die Behandlung ähnlicher Fälle in Zukunft setzen.

Bis dahin muss sich der Verein darauf einstellen, möglicherweise auf einen seiner besten Torschützen verzichten zu müssen.

Quelle