FDP wählt neue Führung und startet mit Programm in Landtagswahlkämpfe
Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat am Sonntagmittag ihren Bundesparteitag in Berlin beendet. Die Delegierten wählten eine neue Führungsspitze und verabschiedeten zentrale programmatische Anträge – damit ist der Weg für die anstehenden Landtagswahlkämpfe geebnet.
Wolfgang Kubicki sicherte sich mit 59 Prozent der Stimmen den Posten des Parteivorsitzenden, während Martin Hagen mit demselben Ergebnis zum Generalsekretär gewählt wurde. Der Parteitag begann mit der Wahl Kubickis und Hagens, die beide 59 Prozent Zustimmung erhielten. Kubicki rief die Parteimitglieder nach einer umstrittenen internen Abstimmung zur Einheit auf. Später äußerte er sich zuversichtlich über die Zukunft der FDP unter dem neu gewählten Bundesvorstand.
Die Delegierten unterstützten den zentralen Programmentwurf der Partei mit dem Titel „Deutschland neu starten: Ein mutiger Aufbruch für ein erfolgreiches Land“. Andere vorgeschlagene Änderungen wurden ohne Debatte an die Ausschüsse verwiesen. Hagen betonte die Verabschiedung dessen, was er als bahnbrechende Beschlüsse und entscheidende Personalwechsel bezeichnete.
In seiner Abschlussrede verwies Hagen auf einen jüngsten Anstieg der Wählergunst. Die Umfragewerte der FDP stiegen in den vergangenen zwei Monaten von 16 auf 22 Prozent. Zudem skizzierte er Pläne, den Wahlkampfschwerpunkt auf Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu legen. Die FDP richtet ihren Blick nun auf die anstehenden Landtagswahlen in den Schlüsselbundesländern. Die Partei will ihre jüngsten Zuwächse in der Wählergunst weiter ausbauen. Kubicki und Hagen werden die Offensive mit der neu beschlossenen programmatischen Agenda anführen.






