"Gesichter des Vertrauens": Wie Ostdeutschland sein bürgerliches Engagement feiert
Clara Hofmann"Gesichter des Vertrauens": Wie Ostdeutschland sein bürgerliches Engagement feiert
Neue Ausstellung feiert bürgerliches Engagement in Ostdeutschland – Eröffnung in Halle
In Halle hat eine neue Ausstellung eröffnet, die sich dem lokalen Engagement in Ostdeutschland widmet. Staatsministerin Elisabeth Kaiser eröffnete die Fotoausstellung „Gesichter des Vertrauens“, die die Bedeutung demokratischer Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig nutzte die Initiative „Zukunftswege Ost“ das „Debatte & Hoffnung“-Festival für ein öffentliches Statement.
Die Ausstellung „Gesichter des Vertrauens“ porträtiert Menschen aus Ostdeutschland, die durch ihr Wirken den sozialen Zusammenhalt stärken. Besucher sind eingeladen, im Rahmen der einjährigen Tour durch die Region auch ihre eigenen Geschichten zu teilen.
„Zukunftswege Ost“ nutzte das Festival, um Mut zu machen und Förderer mit Aktivisten zu vernetzen. Die Initiative dankte Partnern wie der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und der Stiftung Bürgerengagement und Ehrenamt. Zudem steuerte die GP Günter Papenburg AG 20.000 Euro für den Mikroförderfonds von „Zukunftswege Ost“ bei, der Aktivisten unkomplizierte finanzielle Unterstützung bietet.
Angela Papenburg betonte, das Unternehmen unterstütze die Initiative, um lokales Handeln und Demokratie zu stärken. Als Beispiel für gelungene Projekte wurde der „Eisbus“ in Vorpommern genannt, der in ländlichen Dörfern den Dialog anregt.
Ausstellung und Festival sollen mehr Menschen motivieren, Verantwortung in ihren Gemeinden zu übernehmen. Der Mikroförderfonds und ähnliche Initiativen bieten konkrete Hilfe für Basisaktivisten. Die Veranstalter hoffen, dass die Tour im kommenden Jahr viele Städte in Ostdeutschland erreichen wird.






