Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz bei Gefahrgutunfall
Hannah HofmannGroßübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz bei Gefahrgutunfall
Großübung der Katastrophenschützer am Samstag in Bad Schwalbach
Am Samstag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird getestet, wie gut die Einsatzkräfte einen schweren Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen bewältigen. Rund 350 Helfer und Statisten sind an der Simulation beteiligt.
Das Szenario sieht einen Verkehrsunfall mit auslaufenden Gefahrgütern und mehreren Verletzten vor. Um die Übung realistischer zu gestalten, soll farbiger Rauch eingesetzt werden. Der sichtbare Teil der Übung findet zwischen 9:00 und etwa 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt an der Alten Bäderstraße statt.
Die öffentlichen Straßen bleiben zwar geöffnet, Autofahrer werden jedoch gebeten, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets zu meiden. Anwohner in der Umgebung müssen mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen in den angrenzenden Straßen rechnen.
Der Rheingau-Taunus-Kreis organisiert die Übung, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungskräfte zu überprüfen. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Polizei und weitere Dienste werden unter Zeitdruck ihren Einsatz koordinieren. Ziel ist es zu testen, ob die örtlichen Katastrophenschutzteams einen komplexen und risikoreichen Vorfall effektiv bewältigen können. Die Ergebnisse der Simulation sollen Stärken und Verbesserungspotenziale für künftige Einsatzplanungen aufzeigen. Die Behörden betonen, dass es sich lediglich um eine Übung handelt und keine reale Gefahr besteht.






