03 May 2026, 10:05

Halle gedenkt der NS-Opfer und der Hamas-Terroropfer vom 7. Oktober 2023

Gedenkstätte mit Blumen, Kerzen und Zetteln vor einer mit Graffiti bedeckten Steinwand, wahrscheinlich zur Erinnerung an Holocaust-Opfer.

Halle gedenkt der NS-Opfer und der Hamas-Terroropfer vom 7. Oktober 2023

Am Dienstag, dem 14. April 2026, findet in Halle (Saale) eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden statt. Die Feierlichkeiten an Jom HaSchoa erinnern in diesem Jahr auch an die bei dem Hamas-Pogrom am 7. Oktober 2023 Getöteten. Dr. Judith Marquardt, die stellvertretende Oberbürgermeisterin für Kultur und Sport, wird im Auftrag des Oberbürgermeisters teilnehmen.

Die Gedenkveranstaltung beginnt um 17:00 Uhr in der Synagoge in der Humboldtstraße 52. Dort werden Gedenkkerzen entzündet und die Namen jüdischer Opfer aus Sachsen-Anhalt, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden, verlesen. In diesem Jahr jährt sich der Aufstand im Warschauer Ghetto zum 83. Mal.

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Im Anschluss an die Feier schließt sich Dr. Marquardt um 18:00 Uhr dem Marsch des Lebens an, der vor der Synagoge startet. Der Marsch, organisiert von der evangelikalen Freikirche TOS Leipzig, führt zum Marktplatz. Dort beginnt um 19:00 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto Erinnern. Versöhnen. Stehen für Israel und gegen Antisemitismus.

Während des Marsches wird Dr. Marquardt zu den Teilnehmenden sprechen und die Botschaft des Gedenkens und der Solidarität unterstreichen.

Die Veranstaltung und der Marsch bringen Gemeinschaftsmitglieder zusammen, um über historische und aktuelle Gewaltakte zu reflektieren. Die Feierlichkeiten betonen das Engagement Halles, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten und sich gleichzeitig gegen den heutigen Antisemitismus zu stellen. Die Organisatoren erwarten eine breite Beteiligung lokaler und regionaler Gruppen.

Quelle