Halle (Saale) will mit EU-Fördergeldern Forschung und Wirtschaft stärken
Ella WagnerHalle (Saale) will mit EU-Fördergeldern Forschung und Wirtschaft stärken
Halle (Saale) unternimmt Schritte, um seine Rolle als Zentrum für Forschung und wirtschaftliches Wachstum zu stärken. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt will neue EU-Fördermöglichkeiten nutzen, um die lokale Entwicklung voranzutreiben. Erste Pläne konzentrieren sich darauf, Partnerschaften und Ressourcen in Brüssel zu mobilisieren.
Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle befindet sich noch in der frühen Planungsphase. Konkrete Details zu internationalen Vernetzungen oder Kooperationen mit dem Wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments – einem potenziellen Partner – stehen bisher noch aus.
Die Stadt hat zentrale Förderschwerpunkte identifiziert, um Fortschritte zu erzielen: Klimaschutz, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und soziale Gerechtigkeit. Große Infrastrukturprojekte sowie der Kohleausstieg sollen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Fond für einen gerechten Übergang (JTF) finanziert werden.
Um den Zugang zu EU-Mitteln zu erleichtern, plant Halle den Beitritt zum Städte-netzwerk EUROCITIES. Damit will die Stadt den Austausch mit Partnerstädten fördern und das Antragsverfahren vereinfachen. Auch die Europäische Stadtinitiative (EUI) und das URBACT-IV-Netzwerk gelten als wertvolle Instrumente für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Ein besserer Zugang zu den Ressourcen des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments könnte den Forschungssektor und die Wirtschaft Halles stärken. Die Stadt positioniert sich, um langfristig Fördergelder und Partnerschaften zu sichern. Konkrete Absprachen zu Kooperationen und Netzwerken stehen jedoch noch aus.






