Halles Thalia-Theater wird zum partizipativen Kulturzentrum für junge Künstler umgestaltet
Hannah HofmannHalles Thalia-Theater wird zum partizipativen Kulturzentrum für junge Künstler umgestaltet
Das ehemalige Thalia-Theater in Halle (Saale) soll zu einem offenen, partizipativen Kulturzentrum umgestaltet werden. Die Stadt und ihre Partner bereiten derzeit Anträge auf Bundesförderung vor, um den Standort weiterzuentwickeln. Ein Pilotprojekt, das 2026 startet, wird jungen Menschen die Möglichkeit geben, den Raum mit eigenen Ideen zu prägen.
Das in städtischem Besitz befindliche Haus verfügt über einen Zuschauerraum, eine Bühne, Proberäume und weitere Einrichtungen. Bereits jetzt ist es ein zentraler Ort für die freie Kunstszene und beherbergt kommunale Kulturprojekte. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt betonte, wie wichtig es sei, jungen Menschen einen Raum zum Experimentieren und zur eigenen Entfaltung zu bieten.
Geplant sind zudem Investitionen in die Infrastruktur und den Brandschutz, die durch verstärkte Partnerschaften umgesetzt werden sollen. Das Theaterkollektiv TOOH wird die Spielstätte bis 2028 jeweils sechs Monate im Jahr für verschiedene künstlerische Sparten nutzen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Judith Marquardt hob die wachsende Bedeutung des Hauses als lebendigen Kulturort für Halle hervor.
Das Projekt soll den Standort langfristig für junge Menschen und lokale Kulturinitiativen offenhalten. Mit den Förderanträgen beim Bund will man die Zukunft des Thalia-Theaters als dynamisches Kulturviertel sichern. Stadt und Partner arbeiten daran, das volle Potenzial des Ortes durch Zusammenarbeit zu erschließen.
