Hannover verzeichnet historischen Rückgang der Kriminalität im Jahr 2025
Clara HofmannWeniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Hannover verzeichnet historischen Rückgang der Kriminalität im Jahr 2025
Kriminalität in der Region Hannover ging 2025 zurück und erreichte eines der niedrigsten Niveaus der letzten zehn Jahre. Die registrierten Straftaten sanken um 6,42 % auf 103.478 und übertrafen damit den allgemeinen Rückgang in Niedersachsen. Die Polizei wertete diese Entwicklung als positives Zeichen für die Landeshauptstadt und ihr Umland.
Die Gesamtzahl der Straftaten in Hannover erreichte den zweitniedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt. Mit einer Rate von 6.329 Delikten pro 100.000 Einwohner verzeichnete die Region einen stärkeren Rückgang als der Landesdurchschnitt von 4,28 %. Vergleichsdaten zu anderen Großstädten auf Bundesebene liegen in den aktuellen Statistiken nicht vor.
Gewaltdelikte gingen um etwa 7 % zurück, während Messerangriffe auf 794 Fälle sanken. Auch die Zahl der häuslichen Gewaltvorfälle nahm ab, allerdings stieg die Opferzahl leicht an. Gleichzeitig verbesserte sich die Aufklärungsquote der Polizei auf 61,14 %, was bedeutet, dass mehr Fälle gelöst wurden.
Zudem waren weniger junge Menschen in Straftaten verwickelt. Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen sank auf 3.340, die der kindlichen Tatverdächtigen auf 1.682. Gwendolin von der Osten, Hannovers Polizeichefin, betonte, dass die rückläufigen Trends ein Fortschritt für die Stadt und die gesamte Region seien.
Die Daten zeichnen ein deutlicheres Bild der verbesserten Sicherheit in Hannover für das Jahr 2025. Mit weniger Straftaten, höheren Aufklärungsquoten und einer geringeren Jugendkriminalität bewerten die Behörden die Zahlen als Schritt nach vorn. Die Kriminalitätsrate in der Region gehört damit zu den niedrigsten der letzten Jahre.






