"Hütten für Halle": Wie Betonrohre zu Jugendtreffs mit Grünflächen werden
Clara Hofmann"Hütten für Halle": Wie Betonrohre zu Jugendtreffs mit Grünflächen werden
Eine neue Crowdfunding-Kampagne in Halle will geschützte Freiräume für Jugendliche schaffen
Unter dem Namen "Hütten für Halle" startet ein Projekt, das wiederverwendete Betonrohre als Sitzbereiche in der Nähe des Thüringer Bahnhofs aufstellen will. Die Organisatoren hoffen, 3.000 Euro zu sammeln, um die Kosten zu decken und das Viertel mit mehr Grün zu verschönern.
Die Bürgerstiftung Halle hat die Initiative ins Leben gerufen, um jungen Menschen einen Ort zum Treffen zu bieten, ohne dabei Störungen zu verursachen. In der ersten Phase werden "Sitzröhren" eingeführt – robuste Beton-Abflussrohre, die zu Sitzgelegenheiten umfunktioniert werden. Jede Röhre wird mit hölzernen Bänken und Tischen ausgestattet, um Komfort und Praktikabilität zu gewährleisten.
Die Spenden fließen in Transport, präzise Installation und die Innenausstattung der Sitzröhren. Sollte die Kampagne ihr Ziel übertreffen, wird das zusätzliche Geld für die Bepflanzung der Röhrendächer mit Sukkulenten verwendet. Diese begrünten Dächer würden das lokale Klima verbessern und kleine Lebensräume für Tiere schaffen.
Von dem Projekt profitieren nicht nur Jugendliche, sondern die gesamte Nachbarschaft. Bessere Parkanlagen und grünere Flächen könnten den Alltag aller Anwohner bereichern.
Das Kampagnenziel von 3.000 Euro deckt die grundlegenden Einrichtungskosten und erste Begrünungsmaßnahmen. Weitere Spenden ermöglichen eine Ausweitung der Dachbegrünung und verstärken so den ökologischen Nutzen. Nach Fertigstellung bieten die Sitzröhren einen funktionalen und einladenden Treffpunkt für das Viertel.






