10 April 2026, 12:06

Immobilienmarkt im Kreis Viersen: Wo die Preise steigen und wo sie stabil bleiben

Alte Karte einer dicht bebauten Stadt mit nummerierten Parzellen, Textanmerkungen und einer "Grundstück zu verkaufen"-Anzeige unten.

Immobilienmarkt im Kreis Viersen: Wo die Preise steigen und wo sie stabil bleiben

Gutachterausschuss für Grundstückswerte veröffentlicht aktuelle Erkenntnisse zu Immobilienpreisen im Kreis Viersen

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat seine neuesten Erkenntnisse zu den Bodenpreisen im Kreis Viersen veröffentlicht. Der Immobilienmarktbericht 2026 führt 882 neue Bodenrichtwertzonen ein und zeigt Entwicklungen bei den Preisen für Wohn-, Gewerbe- und Agrarflächen auf. Die meisten Veränderungen fallen moderat aus, doch in einigen Gebieten gab es deutliche Steigerungen.

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Die Preise für Gewerbegrundstücke blieben 2025 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Auch bei Wohnbauflächen im Großteil des Kreises Viersen gab es kaum Veränderungen – mit Ausnahme bestimmter Lagen, in denen Anpassungen vorgenommen wurden.

Bei Agrarflächen zeigten sich unterschiedliche Trends: Die Preise für Grünland blieben stabil bei 6 Euro pro Quadratmeter. Ackerland im westlichen Teil des Kreises stieg hingegen einheitlich auf 9 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Werte für Ackerflächen erreichen nun 10,50 Euro pro Quadratmeter in den östlichen Kommunen Kempen, Tönisvorst und Willich.

Bei Wohnbauflächen gab es unterschiedliche Entwicklungen: Im Kempen-Stadtteil St. Hubert stiegen die Preise um 10 Prozent, in Anrath und Neersen erhöhten sie sich um 10 Euro pro Quadratmeter. In den Städten Kempen und Viersen sowie in der Gemeinde Brüggen lag der Anstieg mit 5 Prozent deutlich moderater.

Die aktualisierten Daten flossen in den Immobilienmarktbericht 2026 ein. Laut Ausschuss soll der Bericht mehr Transparenz für Käufer, Verkäufer und Investoren schaffen.

Die neuen Bewertungszonen und Preisanpassungen bieten ein klareres Bild des lokalen Immobilienmarkts. Während Gewerbe- und die meisten Wohnflächen stabil blieben, verzeichneten ausgewählte Gebiete spürbare Steigerungen. Auch bei Agrarflächen gab es Verschiebungen – in manchen Regionen erreichten die Preise für Ackerland Rekordhöhen.

Quelle