12 March 2026, 08:05

Iraner in Deutschland: Hochqualifiziert, gut verdienend und besonders integriert

Ein detaillierter alter Stadtplan von Zakrzew, Polen, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Texte zur Bevölkerung, Geschichte und Kultur der Stadt zeigt.

IW-Studie: Iraner sind in den deutschen Arbeitsmarkt hervorragend integriert - Iraner in Deutschland: Hochqualifiziert, gut verdienend und besonders integriert

Iranerinnen und Iraner in Deutschland zeigen eine starke wirtschaftliche Integration – das belegen aktuelle Zahlen. Mehr als die Hälfte der erwerbsfähigen Iraner ist berufstätig, viele von ihnen in hochqualifizierten Positionen. Auch bei Bildung und Einkommen heben sie sich im Vergleich zu anderen Migrantengruppen deutlich ab.

Die Beschäftigungsquote iranischer Staatsbürger in Deutschland liegt bei 58,6 Prozent. Diese Zahl unterstreicht ihre aktive Teilhabe am Arbeitsmarkt. Besonders auffällig: 73 Prozent von ihnen arbeiten als Fachkräfte – ein außergewöhnlich hoher Anteil.

Bildung ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Ein beträchtlicher Anteil von 43,3 Prozent der erwerbstätigen Iraner verfügt über einen Hochschulabschluss. Das steht in krassem Gegensatz zu den 19,5 Prozent bei anderen ausländischen Arbeitnehmern im Land. Die höheren Qualifikationen schlagen sich auch in den Einkommen nieder: Im Schnitt verdienen Iraner mehr als andere Zuwanderergruppen.

Auch iranische Frauen tragen maßgeblich zu diesen Trends bei. Rund 41 Prozent sind erwerbstätig – leicht über der Quote von 39 Prozent bei anderen Migrantinnen. Während bundesweite Zahlen nicht exakt vorliegen, zeigen regionale Daten, dass Ende 2024 etwa 2.130 iranische Staatsbürger in Thüringen lebten.

Die Daten deuten darauf hin, dass Iraner in Deutschland in Sachen Bildung, Beschäftigung und Einkommen herausragen. Ihre hohen Qualifikationsraten und Fachpositionen unterscheiden sie von anderen Migrantengruppen. Diese Muster spiegeln sowohl individuelle Leistungen als auch eine gelungene wirtschaftliche Integration wider.

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