06 May 2026, 14:12

Junge Stimmen fordern Perspektiven: Podiumsdiskussion vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026

Altes Buch mit einer roten Hausillustration umgeben von Bäumen und einem Zaun, Text lautet "Deutsche Schule in den Niederlanden, 1777".

Junge Stimmen fordern Perspektiven: Podiumsdiskussion vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026

Podiumsdiskussion am Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ in Halle (Saale) vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026

Anlässlich der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fand am Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ (TMG) in Halle (Saale) eine Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung bot Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, politische Kandidatinnen und Kandidaten direkt zu befragen. Die Organisatoren wollten damit politische Positionen verdeutlichen, Politikerinnen und Politiker näherbringbar machen und vor allem die Anliegen junger Menschen in den Mittelpunkt rücken.

Die zentrale Frage lautete: Warum sollten junge Menschen in Sachsen-Anhalt bleiben – und welche politischen Strategien können ihre Zukunft sichern?

Die Diskussion wurde fast vollständig von sechs Elftklässlern des TMG organisiert. Ihre Politiklehrerin, Frau Götz, stand ihnen dabei nur mit minimaler Unterstützung zur Seite. Den Schülerinnen und Schülern ging es darum, einen Raum zu schaffen, in dem junge Stimmen den politischen Diskurs mitprägen können.

An der Runde nahmen Vertreterinnen und Vertreter von sieben Parteien teil. Claudia Schmidt (CDU) betonte ihre langjährige Verpflichtung für den Bildungsbereich und bezeichnete ihn als zentrale Priorität. Wolfgang Aldag (Bündnis 90/Die Grünen) sprach über seinen Werdegang als Landschaftsarchitekt und seine Arbeit in den Bereichen Umwelt, Kultur und Stadtentwicklung.

Andreas Silbersack (FDP) erzählte von seiner Flucht aus der DDR, seinem Jurastudium und seinem Einstieg in die Politik. Er plädierte für mehr Eigenverantwortung und individuelle Initiative. Stephan Scherf (SPD), der als Polizist arbeitet, verband seine beruflichen Erfahrungen mit gesellschaftlichen Herausforderungen.

Jannik Balint (Die Linke) verknüpfte sein Engagement mit seiner eigenen Herkunft aus schwierigen Verhältnissen und setzte sich für Menschen ein, die ähnliche Kämpfe durchleben. Martin Sehrndt (AfD) kritisierte die Haushaltspolitik der Regierung und forderte angesichts der finanziellen Engpässe, „die Notbremse zu ziehen“.

Im Verlauf der Veranstaltung lag der Fokus stets auf konkreten politischen Maßnahmen, die jungen Menschen Perspektiven in der Region bieten könnten.

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Die Diskussion rückte junge Sichtweisen in den Mittelpunkt des Wahlkampfs. Die Kandidatinnen und Kandidaten präsentierten ihre Visionen für die Zukunft Sachsen-Anhalts – mit Schwerpunkten auf Bildung, wirtschaftliche Chancen und soziale Absicherung. Ob aus den politischen Versprechungen nach der Wahl 2026 jedoch Taten werden, bleibt abzuwarten.

Quelle