Kai Wegner unter Rücktrittsdruck nach Berliner Stromausfall und Tennisplatz-Affäre

CDU-Kreischef: "Wegner war einen Schritt weiter entfernt" - Kai Wegner unter Rücktrittsdruck nach Berliner Stromausfall und Tennisplatz-Affäre
Kai Wegner, Berlins Regierungsbürgermeister, steht nach einem massiven Stromausfall in Teilen der Stadt unter wachsendem Rücktrittsdruck. Der Blackout ereignete sich während eines mutmaßlichen Brandanschlags – während Wegner selbst auf dem Tennisplatz stand. Kritiker werfen ihm vor, zu langsam auf die Krise reagiert zu haben.
Stephan Standfuß, CDU-Kreisvorsitzender von Steglitz-Zehlendorf, hat sich nun in die Debatte eingeschaltet. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Oppositionspolitiker wegen Wegners Krisenmanagement seinen Rücktritt fordern.
Der Stromausfall war durch ein Feuer in einem Umspannwerk ausgelöst worden und ließ tausende Haushalte ohne Elektrizität zurück. Später gab Wegner zu, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr an jenem Tag auf dem Tennisplatz gewesen zu sein. Er begründete dies mit der Notwendigkeit einer "kleinen Auszeit", um den Kopf freizubekommen, betonte aber, stets erreichbar gewesen zu sein.
Zunächst war Wegner von der akuten Krisenbewältigung ausgeschlossen und hatte das Ausmaß des Blackouts nicht sofort erfasst. Standfuß hingegen hatte sich bereits mittags dem Krisenstab im Rathaus Zehlendorf angeschlossen. Später kritisierte er Wegners Mitarbeiter, den Bürgermeister nicht rechtzeitig ausreichend informiert zu haben. Einen Tag nach dem Vorfall besuchte Wegner eine Notunterkunft und half bei der Koordination der Hilfsmaßnahmen. Standfuß räumte ein, dass er Wegner das Tennisspielen nicht vorwerfe – vorausgesetzt, dieser habe die Folgen der Krise angemessen bewältigt.
Doch die Rücktrittsforderungen nehmen zu, angeführt von Figuren wie der AfD-Landeschefin Kristin Brinker, den FDP-Politikern Wolfgang Kubicki und Christoph Meyer sowie Alexander King von der BSW. Im Mittelpunkt der Kritik steht Wegners verzögerte Reaktion und seine anfängliche Behauptung, trotz des Tennisplatzbesuchs erreichbar gewesen zu sein.
Der Stromausfall hat eine politische Welle ausgelöst – Wegners Führung steht nun auf dem Prüfstand. Sein Besuch in der Notunterkunft und die Koordinationsbemühungen erfolgten erst nach öffentlichem Druck. Die Forderungen nach seinem Rücktritt spiegeln eine breitere Unzufriedenheit mit seinem Krisenmanagement wider.

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