30 May 2026, 22:03

Kubicki will FDP mit liberalen Werten und europäischer Vision neu ausrichten

"Die FDP war, ist und bleibt die Partei der Bürgerrechte"

Kubicki will FDP mit liberalen Werten und europäischer Vision neu ausrichten

Wolfgang Kubicki hat seine Kandidatur für den Bundesvorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) bekannt gegeben. Seit 55 Jahren Mitglied, will er die Ausrichtung der Partei mit einem Fokus auf liberale Werte und individuelle Freiheit neu prägen. Im Mittelpunkt seines Wahlkampfs steht die Wiederherstellung des Vertrauens in die FDP als starke, unabhängige politische Kraft.

Kubicki betont, dass die FDP als selbstbewusste liberale Partei auftreten müsse. Er argumentiert, sie müsse bürgerliche Freiheitsrechte verteidigen und sich gleichzeitig für eine friedliche und vereinte Europäische Union einsetzen. Seine Vision umfasst die Positionierung der FDP als pro-europäische Stimme in den politischen Debatten Deutschlands.

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Er lehnt die Idee von Erst- und Zweitklass-Wählern ab und heißt alle willkommen, die die Grundsätze der Partei unterstützen. Kern seiner Agenda ist die Überzeugung, dass die FDP die Interessen leistungsbereiter Bürger vertreten sollte, die einen Wandel für Deutschlands Zukunft anstreben. Die Partei, so besteht er darauf, müsse die Menschen in den Vordergrund stellen und die gleiche Würde jedes Einzelnen anerkennen.

Kritik an anderen Parteien ist ebenfalls Teil seines Wahlkampfs. Kubicki verurteilte CDU und Grüne in Schleswig-Holstein für die Ausweitung von Polizeibefugnissen, darunter die AI-gestützte Verhaltensüberwachung. Er lehnt jede Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD entschieden ab und stellt klar: Während die FDP für individuelle Freiheit einstehe, vertrete die AfD eine kollektivistische Volksgemeinschaft-Ideologie.

Kubickis Bewerbung um den Parteivorsitz verbindet er mit einem Aufruf zur Einheit innerhalb der FDP. Er sieht eine Partei, die selbstbewusst in den großen politischen Diskussionen auftritt, ohne dabei liberale Werte zu verraten. Falls gewählt, wird sein Schwerpunkt darauf liegen, das Vertrauen in die FDP als Beschützerin persönlicher Freiheiten und als pro-europäische Kraft wiederaufzubauen.

Quelle