10 May 2026, 02:04

Ländliche Regionen leiden besonders unter hohen Energie- und Spritpreisen

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund und dem Text "In Communities investieren: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Ländliche Regionen leiden besonders unter hohen Energie- und Spritpreisen

Hohe Energiepreise werden sich voraussichtlich nicht so bald senken, warnt Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT). Er fordert die Bundesregierung auf, zügig zu handeln und gezielte Hilfen für diejenigen bereitzustellen, die unter den steigenden Kosten leiden – insbesondere in ländlichen Regionen.

Brötel betonte, dass die Ausgaben für Sprit und Energie für viele Haushalte weiterhin eine schwere Belastung darstellen werden. Besonders Menschen außerhalb der Städte seien stärker betroffen, da sie längere Arbeitswege hätten und weniger Alternativen im öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung stünden.

Um die Situation zu entlasten, schlug er Maßnahmen wie einen Spritrabatt oder eine Erhöhung der Pendlerpauschale vor. Sein Ziel ist es, durch den Abbau regionaler Ungleichheiten faire Lebensbedingungen im gesamten Land zu sichern.

Der DLT-Präsident rief die Koalition zudem zu einer schnellen und geschlossenen Reaktion auf. Statt innerparteilicher Streitigkeiten müsse es in den Sommermonaten um die Umsetzung konkreter Lösungen gehen.

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Brötels Vorschläge zielen darauf ab, die finanzielle Belastung der ländlichen Bevölkerung zu verringern, bevor sich die Lage weiter verschärft. Die Regierung steht nun vor der Aufgabe, Unterstützung so zu gestalten, dass sie vor allem diejenigen erreicht, die am stärksten unter den hohen Energie- und Spritpreisen leiden.

Quelle