Leroy Sané bleibt polarisierend – trotz Toren und Nagelsmanns Vertrauen
Maximilian SchmidtLeroy Sané bleibt polarisierend – trotz Toren und Nagelsmanns Vertrauen
Leroy Sanés Position in der deutschen Nationalmannschaft sorgt weiterhin für Diskussionen. Trotz starker Leistungen, darunter ein Siegtreffer in einem jüngsten Testspiel, sieht sich der Stürmer Kritik ausgesetzt. Sein Wechsel zu Galatasaray verstärkte die Skepsis – einige stellen seine Form und Wirkung infrage.
Sanés erste Saison bei Galatasaray blieb hinter den Erwartungen zurück: Nur sieben Tore in 43 Einsätzen. Dennoch spielte er eine Schlüsselrolle in der WM-Qualifikation Deutschlands, als er gegen die Slowakei zweimal traf und eine Vorlage lieferte. Selbst nach einem klaren 7:1-Sieg gegen Curaçao blieben seine Kritiker bei ihrer Bewertung seiner vermeintlichen Schwächen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann verteidigte den Spieler öffentlich und betonte, er vertraue auf Sanés Leistungen während des Turniers. Auch Mannschaftskapitän Joshua Kimmich und Nagelsmann lobten dessen Einsatzbereitschaft und defensive Stärken. Ex-Nationalspieler İlkay Gündoğan verwies zudem auf den enormen Druck und die hohen Erwartungen, die auf dem Stürmer lasten.
Bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel musste sich Jamie Leweling Fragen zu Sanés Leistungen stellen. Nadiem Amiri hingegen stand den Medien Rede und Antwort, ohne dass sein eigener Konkurrenzkampf mit Jamal Musiala thematisiert wurde.
Sané bleibt eine polarisierende Figur im DFB-Team. Seine Beiträge in entscheidenden Spielen sind unbestritten, doch die Debatte über seine Rolle hält an. Das Trainerteam und die Mannschaftskollegen zeigen ihm vor der WM weiterhin Rückhalt.
