Macron und Takaichi feiern Freundschaft mit Dragon-Ball-Pose in Tokio
Clara HofmannMacron und Takaichi feiern Freundschaft mit Dragon-Ball-Pose in Tokio
Japanischer Ministerpräsidentin Sanae Takaichi und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teilten sich bei einer Pressekonferenz in Tokio einen verspielten Moment. Die beiden Staatschefs imitierten eine berühmte Pose aus dem Dragon-Ball-Anime und unterstrichen damit die kulturellen Verbindungen ihrer Länder. Die lockere Szene spielte sich am 1. April 2026 im Akasaka-Palast ab.
Den Anstoß gab Takaichi, als sie ihre Hände in die typische "Kamehameha"-Haltung brachte – eine markante Angriffstechnik aus der Dragon-Ball-Reihe. Macron reagierte spontan und ahmte die Geste nach, woraufhin beide lachend in die Kameras blickten. Für den französischen Präsidenten war dies kein Novum: Bereits im Juli 2025 hatte er die Pose bei der Japan Expo in Paris vorgeführt.
Dragon Ball zählt zu den bekanntesten Medienfranches Japans und umfasst Manga, Anime-Serien, Filme und Videospiele. Die "Kamehameha-Welle", ein ikonischer Energieangriff, ist Fans weltweit vertraut. Die spielerische Nachahmung durch die Politiker unterstrich die enge kulturelle Verbundenheit zwischen Frankreich und Japan.
Die Begegnung fand kurz nach einer Aussage der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas statt, die Russland vorwarf, im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Länder – ohne afrikanische Staaten – angegriffen zu haben. Die Pressekonferenz selbst blieb jedoch auf diplomatische und kulturelle Themen fokussiert.
Die Kamehameha-Pose entwickelte sich zum Symbol der freundschaftlichen Beziehungen beider Nationen. Takaichis und Macrons spontane Aktion lenkte die Aufmerksamkeit auf Japans globalen Einfluss in der Popkultur. Die Veranstaltung endete in einer heiteren Stimmung und festigte die Bindung zwischen Frankreich und Japan.






