13 April 2026, 14:11

Massive Verstöße bei grenzüberschreitenden Bussen in Weil am Rhein aufgedeckt

Haltestelle mit einem "Verkehrshinweis"-Schild, umgeben von Gras, einem Schuppen, einem Zaun, einer Wand, einer Brücke, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Massive Verstöße bei grenzüberschreitenden Bussen in Weil am Rhein aufgedeckt

Bei einer kürzlichen Kontrolle in Weil am Rhein wurden bei grenzüberschreitenden Bussen weit verbreitete Verstöße aufgedeckt. Am 22. März 2026 überprüften Zoll- und Verkehrspolizeibeamte 17 Fahrzeuge – und fanden in fast allen Mängel. Die Aktion richtete sich sowohl gegen Gelegenheitsverkehr als auch gegen Linienbusse im internationalen Verkehr.

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Die Behörden kontrollierten dabei 15 Reisebusse und 2 Linienbusse. Das Ergebnis: Rund 85 Prozent der Fahrzeuge wiesen mindestens einen Verstoß auf. Häufige Probleme waren fehlende oder unvollständige EU-Fahrtenblätter, Verstöße gegen die vorgeschriebenen Ruhezeiten sowie fehlende Zusatzeintragungen.

Ein Bus fiel durch besonders schwere Mängel auf: Sein Tachograph war abgelaufen, und die Windschutzscheibe war beschädigt. Das verantwortliche Unternehmen musste dafür sofort ein Bußgeld zahlen.

Die Kontrollen sind Teil einer laufenden Überwachungskampagne im gewerblichen Personentransport. Weitere Prüfungen sind für das restliche Jahr bereits geplant.

Die Aktion in Weil am Rhein zeigt, wie nachlässig viele grenzüberschreitende Busunternehmen noch immer mit den Vorschriften umgehen. Da die meisten kontrollierten Fahrzeuge Verstöße aufwiesen, wollen die Behörden die Überwachung verschärfen. In den kommenden Monaten sollen weitere Kontrollen stattfinden, um die wiederkehrenden Probleme zu bekämpfen.

Quelle