Nadiem Amiris emotionale WM-Nominierung: Vom Zweifel zur Erleichterung in Sekunden
Maximilian SchmidtNadiem Amiris emotionale WM-Nominierung: Vom Zweifel zur Erleichterung in Sekunden
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Nadiem Amiri in den Kader für die WM 2026 berufen. Der Mittelfeldspieler erfuhr erst im letzten Moment von seiner Nominierung – nach Tagen der Ungewissheit. Seine emotionale Reaktion folgte auf eine nervenaufreibende Wartezeit auf die endgültige Entscheidung.
Amiri zählte im DFB-Umfeld zu den sogenannten „Grenzfällen“. Bis zur letzten Stunde blieb offen, ob er im Aufgebot stehen würde. Die Verzögerung setzte ihm schwer zu, wie er selbst sagte: Er habe sich „wirklich schrecklich“ gefühlt, während er auf die Bestätigung wartete.
Seine Familie wusste bereits Tage vorher von der Nominierung. Doch der offizielle Anruf erreichte ihn während eines FaceTime-Gesprächs mit seinem Mannschaftskollegen Philipp Tietz. Nagelsmann selbst rief an, um ihm die Nachricht persönlich zu übermitteln – und überraschte Amiri damit völlig.
Der Trainer beschrieb die Reaktion des Spielers später als „sehr emotional“. Nach Wochen der Spekulationen wichen Erleichterung und Freude sofort alle Zweifel. Amiris spätes Ticket für die WM beendete eine zermürbende Phase voller Nervosität – für ihn selbst wie für seine Anhänger.
Nun steht sein Name offiziell im WM-Kader Deutschlands. Die spät erfolgte Bestätigung beendet Monate der Unsicherheit über seine Zukunft in der Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler wird sich nun auf das Turnier vorbereiten und sich dem Team anschließen.






