21 March 2026, 16:12

Paris Jackson lehnt Michael-Jackson-Biopic Michael ab – und wirft Nachlassverwaltern Versagen vor

Ein Familienstreit dargestellt mit einem Mann und einer Frau in der Mitte eines Papiers, das heftig gestikuliert, umgeben von Text und anderen Menschen im Hintergrund.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson lehnt Michael-Jackson-Biopic Michael ab – und wirft Nachlassverwaltern Versagen vor

Paris Jackson hat sich gegen den bevorstehenden Biopic Michael ausgesprochen, der sich um ihren verstorbenen Vater, Michael Jackson, dreht. Der Film, dessen Kinostart in Deutschland für den 23. April 2026 geplant ist, steht wegen seiner Produktion und der Besetzung in der Kritik der Sängerin.

Ihre Vorbehalte äußert sie im Rahmen eines langwierigen Rechtsstreits mit den Verwaltern des Nachlasses, denen sie finanzielle Fehlverwaltung und mangelnde Transparenz vorwirft.

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Paris Jacksons Kritik richtet sich insbesondere gegen John Branca, einen der Testamentsvollstrecker, dessen fehlende Erfahrung in der Filmproduktion sie infrage stellt. Zudem lehnt sie die Besetzung von Miles Teller als ihren Vater in dem Biopic ab. Ein Anwalt des Nachlasses wies ihre Vorwürfe zurück und betonte, Branca habe bereits erfolgreich mehrere Projekte rund um Michael Jackson begleitet. Eine Ablehnung des Films wäre angesichts seines potenziellen Erfolgs unverantwortlich, so die Argumentation.

Die Produktion des Films war von Anfang an umstritten. Bereits 2023 hatten Familie und Nachlassverwalter Bedenken geäußert, Michael könnte das Image des Popstars beschönigen. Ende 2025 einigte sich der Nachlass jedoch mit Regisseur Antoine Fuqua auf eine Zusammenarbeit, die der Familie Mitspracherechte und Unterstützung bei der Vermarktung einräumte. Die öffentliche Wahrnehmung des Projekts verbesserte sich daraufhin bis Anfang 2026 spürbar, was die Vorfreude auf den weltweiten Kinostart im August 2026 steigerte – mit Jaafar Jackson in der Hauptrolle des verstorbenen Popikone.

Trotz ihrer Kritik hat Paris Jackson finanziell von der Verwaltung des Nachlasses profitiert. Berichten zufolge hat sie bisher rund 65 Millionen Dollar erhalten und könnte in Zukunft Hunderte Millionen mehr erben.

Der Biopic Michael wird wie geplant realisiert, die deutsche Premiere ist für den 23. April 2026 vorgesehen. Die juristischen Vertreter des Nachlasses haben Paris Jacksons Vorwürfe zurückgewiesen, während die Produktion nach früheren Konflikten nun auch die Familie einbindet. Das Projekt bleibt vor dem weltweiten Kinostart ein zentraler Diskussionspunkt für Fans und Kritiker gleichermaßen.

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