Pole Dance als Sport: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Vorurteile bekämpft
Clara HofmannPole Dance als Sport: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Vorurteile bekämpft
Tatiana Ostrovska hat das Polefamily-Studio in Koblenz übernommen und einen zweiten Standort im Stadtteil Lützel eröffnet. Die ausgebildete Physiotherapeutin leitete einst eine große Pole-Dance-Schule in Odessa, Ukraine, bevor sie 2022 nach Deutschland zog. Ihr Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und Pole Dance als ernsthaften Sport zu etablieren.
Der Krieg in der Ukraine zwang Ostrovska im Februar 2022 zur Umsiedlung. Zuvor hatte sie in Odessa eine erfolgreiche Pole-Dance-Schule aufgebaut, wo die Disziplin bereits als anspruchsvoller Kraft- und Ausdauersport anerkannt ist. In Koblenz leitet sie nun Trainingsstunden und Sonderveranstaltungen für ein breites Publikum – von Kindern über Erwachsene bis hin zu Männern.
Ostrovska betont die körperlichen Anforderungen des Pole Dance und beschreibt ihn als intensives Ganzkörpertraining, das Kraft und Koordination erfordert. Entschlossen zeigt sie in ihrer neuen Heimat die athletische Seite dieser Sportart auf. Langfristig plant sie zudem die Eröffnung eines eigenen Raums für Luftakrobatik.
Mit zwei Studios in Koblenz baut Ostrovska ihre Präsenz in der Stadt weiter aus. Ihre Arbeit zielt darauf ab, das Image des Pole Dance zu verändern und ihn als respektierte Sportdisziplin zu verankern. Die Gemeinschaft, die sie fördert, spiegelt die Inklusivität und Vielfalt wider, für die sie eintritt.
