20 April 2026, 04:05

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und fliegt auf

Verkehrszeichen, das 'Geschwindigkeit reduzieren, Gefahrenzone, Schule' anzeigt, mit einer Person in der Nähe, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und fliegt auf

Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit fast doppelter Höchstgeschwindigkeit geblitzt

Bei einer jüngsten Verkehrskontrolle wurde ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit nahezu doppelter erlaubter Geschwindigkeit erwischt. In der betroffenen Zone gilt ein Tempolimit von 30 km/h, doch der Fahrer erreichte 59 km/h. Die Behörden nutzten den Vorfall, um auf die geltenden Regeln für Radfahrer und mögliche Strafen bei Verstößen hinzuweisen.

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Die Geschwindigkeitsmessung erfolgte in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads – Bereiche, in denen besonders streng kontrolliert wird. Wie Autofahrer müssen auch Radfahrer die ausgewiesenen Tempolimits einhalten. Bei Überschreitungen drohen Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro. Wäre der Radfahrer angehalten worden, hätte ihm eine Verwarnung, ein Bußgeld oder sogar Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg gedroht.

Die Behörden bewerten nicht nur die reine Geschwindigkeit, sondern auch die Umstände. Besonders in Schulnähe werden Tempoversöchse oft härter bestraft, da hier eine erhöhte Gefahr für Fußgänger besteht. Der Radfahrer gehörte zu den schnellsten Verkehrsteilnehmern, die während der Kontrollen registriert wurden.

Kuriositäten sorgten in der Vergangenheit bereits für Schlagzeilen: So wurde eine Frau wegen Rasens ihres Beifahrers bestraft, ein Autofahrer musste wegen eines Tipfehlers 7.500 Euro zahlen, und falsche Tempolimit-Schilder lockten Fahrer in Geschwindigkeitsfallen – was Fragen zur Fairness der Kontrollen aufwarf.

Der Vorfall erinnert daran, dass Tempolimits für alle Verkehrsteilnehmer gelten – auch für Radfahrer. Die Höhe der Strafen hängt von der Situation ab, doch besonders in Schulnähe und an öffentlichen Orten wird strenger durchgegriffen. Die Behörden setzen die Geschwindigkeitsüberwachung fort, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Quelle