Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Ein Hirsch lebt seit Jahren sicher an der Autobahn A7
Ein einzelner Hirsch ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Das Tier, das von Anwohnern Rehné getauft wurde, wird in der Gegend regelmäßig gesichtet. Bisher gab es jedoch keine Unfälle, die mit dem Hirsch in Verbindung gebracht werden könnten.
Häufig ist der Hirsch beim Grasen in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd zu beobachten, insbesondere auf dem Abschnitt in Richtung Hannover. Mit der Zeit hat er sich an den Lärm und die Bewegungen des vorbeifahrenden Verkehrs gewöhnt. Obwohl er sich oft am Straßenrand aufhält, betritt er die Fahrbahn selbst nie.
Die Behörden haben vorsorglich Warnschilder entlang der Strecke aufgestellt, um Autofahrer auf die mögliche Anwesenheit des Hirschs aufmerksam zu machen. Die Polizei rät zudem, nicht abrupt zu bremsen oder anzuhalten, falls das Tier gesichtet wird.
Anders als bei anderen Wildtierbeobachtungen hat Rehné bisher keine Störungen verursacht. Berichten zufolge gab es in den letzten zwei Jahren keine Vorfälle mit dem Hirsch. Auch gibt es keine Hinweise darauf, dass ein wild lebender Bulle desselben Namens in dieser Zeit das lokale Wildtiervorkommen beeinträchtigt hätte.
Die Warnschilder bleiben vorerst bestehen, um die Autofahrer weiterhin auf die Anwesenheit des Tieres hinzuweisen. Die Polizei beobachtet die Situation weiter, plant jedoch derzeit keine weiteren Maßnahmen. Das Verhalten des Hirschs deutet darauf hin, dass er weder für die Verkehrsteilnehmer noch für sich selbst eine größere Gefahr darstellt.






