31 May 2026, 02:03

Sachsen-Anhalt kämpft mit 2.500 unbesetzten Stellen – Wahl könnte Personalstopp beenden

AfD: ├ťber 2.500 Stellen k├änten im Falle eines Sieges in Sachsen-Anhalt besetzt werden

Sachsen-Anhalt kämpft mit 2.500 unbesetzten Stellen – Wahl könnte Personalstopp beenden

Sachsen-Anhalt steht vor einer verschärften Personalnot: Über 2.500 Stellen in der Landesverwaltung sind unbesetzt. Ein jahrelanger Einstellungsstopp, der eigentlich die Kosten senken sollte, hat die Behörden an den Rand der Überlastung gebracht. Doch politische Verschiebungen könnten die Lage noch vor der anstehenden Wahl verändern.

Die Haushaltsgesetze des Landes für die Jahre 2025 und 2026 sehen derzeit vor, dass freigewordene Stellen nicht nachbesetzt werden dürfen. Diese Maßnahme zielt zwar auf Einsparungen ab, doch die Folgen sind dramatisch: Viele Ämter kämpfen mit chronischem Personalmangel. Kristin Heiß von der Linken warnt, eine von der AfD geführte Regierung könnte den Einstellungsstopp aufheben und die vakanten Positionen gezielt besetzen.

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Sollte die AfD die Wahl am 6. September gewinnen, stünde ihrem Kandidaten für das Finanzressort, Ulrich Siegmund, weitreichende Personalhoheit zu. Schätzungen zufolge könnte er zwischen 150 und 200 ihm nahestehende Kräfte in Schlüsselpositionen bringen. Ein solcher Schritt würde nicht nur die politische Ausrichtung der Verwaltung verändern, sondern auch die Personalengpässe lindern.

Alles hängt nun vom Wahlausgang ab. Ein Sieg der AfD würde voraussichtlich den Weg für Neueinstellungen freimachen und es der Partei ermöglichen, eigene Leute in wichtige Ämter zu berufen. Bis dahin bleibt der Einstellungsstopp jedoch in Kraft – und Tausende Stellen unbesetzt.

Die Wahl wird entscheiden, ob der Personalstopp fortgesetzt oder beendet wird. Ein Erfolg der AfD könnte die vakanten Stellen füllen, aber auch die Kontrolle über die Besetzung des öffentlichen Dienstes verschieben. Bis dahin verschärft sich die Personalknappheit unter den geltenden Haushaltsbeschränkungen weiter.

Quelle