10 June 2026, 16:04

Sachsen-Anhalt startet Masterplan gegen hohe Jugendarbeitslosigkeit bis 2030

Masterplan ZukunftsGeneration Sachsen-Anhalt: Landes- und Bundesagentur für Arbeit kämpfen gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit - 8,8 % der 15-25-Jährigen sind arbeitslos

Sachsen-Anhalt startet Masterplan gegen hohe Jugendarbeitslosigkeit bis 2030

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und die Bundesagentur für Arbeit haben den „Masterplan für die Zukunftsgeneration Sachsen-Anhalts“ gestartet. Mit der Initiative sollen Jugendarbeitslosigkeit abgebaut und der Übergang von der Schule in den Beruf verbessert werden. Ziel ist es, die Arbeitslosenquote bei unter 25-Jährigen bis 2030 auf unter vier Prozent zu senken.

In Sachsen-Anhalt ist die Jugendarbeitslosigkeit in den letzten zehn Jahren um über zwölf Prozent gestiegen. Im Mai 2026 waren 8,8 Prozent der unter 25-Jährigen ohne Arbeit. Rund 80 Prozent dieser arbeitslosen Jugendlichen verfügen über keinen anerkannten Berufsabschluss.

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Der Plan konzentriert sich auf vier zentrale Handlungsfelder: die Sicherung des Schulerfolgs, die Förderung benachteiligter junger Menschen, den Ausbau von Qualifizierungsangeboten sowie eine gemeinsame Aktivierungs- und Vermittlungsoffensive. Damit sollen der Zugang zu Ausbildung erleichtert und die Integration in den Arbeitsmarkt gestärkt werden.

Bildungsminister Jan Riedel betonte, dass jeder junge Mensch gut auf den Einstieg in Ausbildung und Beruf vorbereitet sein solle. Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne unterstrich die Notwendigkeit, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und bessere Perspektiven zu bieten. Markus Behrens von der Bundesagentur für Arbeit hob die Bedeutung einer frühen Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf hervor.

Bis 2030 soll der Masterplan die Jugendarbeitslosigkeit verringern und die Zahl der jungen Menschen mit Berufsabschluss erhöhen. Die Zusammenarbeit zwischen Land und Bundesagentur zielt auf nachhaltige Verbesserungen ab. Die Maßnahmen sind darauf ausgelegt, Fachkräfte zu gewinnen und die Arbeitsmarktstabilität in der Region zu stärken.

Quelle