04 May 2026, 22:05

SAP kauft Freiburger KI-Start-up Prior Labs für eine Milliarde Euro

Eine Liniengrafik, die die Trends der Venture-Capital-Investitionen in Austin, Texas, zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

SAP kauft Freiburger KI-Start-up Prior Labs für eine Milliarde Euro

SAP übernimmt Freiburger KI-Start-up Prior Labs, um Business-Intelligence-Kompetenz auszubauen

Der Softwarekonzern SAP hat die Übernahme des in Freiburg ansässigen KI-Start-ups Prior Labs vereinbart, um seine Fähigkeiten im Bereich Business Intelligence zu stärken. Die Transaktion unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI-Werkzeugen, die speziell für strukturierte Unternehmensdaten entwickelt werden. Die finanziellen Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Prior Labs wurde von Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir gegründet. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Tabular Foundation Models (TFMs) – KI-Modelle, die Unternehmen dabei unterstützen, tiefere Erkenntnisse aus klassischen Tabellendaten zu gewinnen. Diese Technologie gilt als ein zentraler Wachstumsbereich für die zukünftige KI-Entwicklung.

Mit der Übernahme will SAP die Entwicklung fortschrittlicher TFMs beschleunigen. Der Software-Riese plant, in den nächsten vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro in Prior Labs zu investieren. Das Start-up bleibt zwar eigenständig, wird aber eng mit SAP zusammenarbeiten, um seine Forschung auszuweiten.

Die Transaktion wird von prominenten KI-Persönlichkeiten wie Yann LeCun unterstützt. Sie steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und soll voraussichtlich 2026 abgeschlossen werden. Nach dem Vollzug wird Prior Labs eine zentrale Rolle in SAPs Strategie für Unternehmens-KI einnehmen.

Die Übernahme festigt SAPs Position im Bereich Business-KI, während Prior Labs als eigenständiges Forschungszentrum erhalten bleibt. Die Investition von einer Milliarde Euro unterstreicht das langfristige Engagement des Konzerns bei der Entwicklung von KI-Tools für die Unternehmensdatenanalyse. Die abschließende Freigabe durch die Aufsichtsbehörden steht noch aus, bevor der Deal endgültig besiegelt wird.

Quelle