Zweispielige Sperre für Dzeko - Schalke legt Berufung ein - Schalke 04 kämpft gegen Zweispielsperre für Stürmer Edin Džeko
Schalke 04 legt Berufung gegen Zweispielsperre für Stürmer Edin Džeko ein
Der Verein will die Strafe anfechten, die dem Angreifer nach einer Roten Karte im 2:2 gegen Hannover 96 auferlegt wurde. Der Schiedsrichter wertete ein hohes Foulspiel Džekos als gefährliches Verhalten. Der Club hält die Sanktion für unverhältnismäßig und nicht gerechtfertigt angesichts der Absicht hinter der Aktion.
Der Vorfall ereignete sich in der 52. Minute des Spiels am 26. Spieltag. Džekos erhöhter Fuß traf Husseyn Chakroun in den Oberkörper, woraufhin Schiedsrichter Robin Braun wegen Gefährdung des Gegners die Rote Karte zeigte. Zwar war zunächst mit keinen weiteren Konsequenzen zu rechnen, doch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhängte im Nachhinein eine Zweispielsperre.
Schalke kündigte an, gegen den Beschluss Widerspruch einzulegen, und argumentiert, Džekos Foul sei unbeabsichtigt und nicht rücksichtslos gewesen. Der Verein verweist auf vergleichbare Fälle in der Bundesliga, etwa die Einspielsperre für Luis Díaz nach einer zweiten Gelben Karte, bei denen Berufungen jedoch abgewiesen wurden. Sollte das Sportgericht die Entscheidung bestätigen, würde Džeko das entscheidende Spitzenspiel gegen Darmstadt 98 sowie das anschließende Heimspiel gegen den Karlsruher SC verpassen.
Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob Schalke in zwei entscheidenden Partien im Aufstiegskampf auf seinen besten Torjäger verzichten muss.
Ein endgültiges Urteil über den Einspruch steht noch aus. Falls die Sperre bestehen bleibt, fehlt Schalke in den Spielen gegen Darmstadt und Karlsruhe ihr wichtigster Stürmer. Der Fall könnte zudem Maßstäbe setzen, wie der DFB künftig Fouls bewertet, die als gefährlich, aber nicht vorsätzlich eingestuft werden.






