Schleswig-Holstein fördert Wärmepumpen für klimaneutrale Zukunft bis 2040
Hannah HofmannFörderung für den Wärmetransitionsprozess in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein fördert Wärmepumpen für klimaneutrale Zukunft bis 2040
Schleswig-Holstein hat ein neues Förderprogramm gestartet, um Haushalten den Umstieg von fossilen Heizsystemen zu erleichtern. Die Initiative richtet sich an Gebiete, in denen keine Fernwärmenetze verfügbar sind – das betrifft etwa 95 Prozent der Einfamilienhausgebiete. Mit der Umstellung will das Land bis 2040 klimaneutral werden.
Das Programm unterstützt alternative Heizlösungen in Regionen ohne Anschluss an Fernwärmenetze. Die meisten dieser Gebiete, die in den künftigen kommunalen Wärmeplänen als dezentral ausgewiesen werden, sind auf individuelle Lösungen angewiesen. Dabei sollen Wärmepumpen zur Standardtechnologie in diesen Zonen werden.
Antragsberechtigt sind Kommunen, lokale Versorgungsunternehmen, Zweckverbände und andere öffentliche Einrichtungen. Die Förderung umfasst Beratungsleistungen sowie praktische Maßnahmen, um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen. Bis Mitte 2026 müssen die kommunalen Wärmepläne vorliegen, die als Grundlage für die künftige Wärmeversorgung dienen.
Das Programm ist Teil der umfassenden Bemühungen Schleswig-Holsteins, fossile Energieträger in der Wärmeversorgung abzuschaffen. Finanzielle Hilfen konzentrieren sich auf dezentrale Lösungen, insbesondere Wärmepumpen, in Gebieten ohne Fernwärmeanschluss. Mit diesen Schritten will die Landesregierung ihr Ziel der Klimaneutralität bis 2040 einen Schritt näherkommen.