18 March 2026, 01:05

Schulze attackiert AfD als "Selbstbedienungsladen" vor der Sachsen-Wahl

Ein deutscher Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa, mit Textinformationen über die Partei.

Regierungschef Schulze: AfD ist ein 'Selbstbedienungsladen' - Schulze attackiert AfD als "Selbstbedienungsladen" vor der Sachsen-Wahl

Die Landtagswahl in Sachsen im September zieht scharfe Kritik von Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) auf sich. Der Unionspolitiker wirft der rechtspopulistischen AfD vor, sich in internen Machtkämpfen zu verlieren, statt sich mit den eigentlichen Problemen der Bürger zu befassen. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Kontroversen innerhalb der Partei, darunter Vorwürfe der Vetternwirtschaft gegen mehrere prominente Mitglieder.

Schulze bezeichnete die AfD als "Selbstbedienungsladen", in dem sich Spitzenfunktionäre angeblich auf Kosten der einfachen Mitglieder bereicherten. Er stellte infrage, ob die Partei überhaupt regierungsfähig sei – angesichts ständiger interner Konflikte und einer mangelnden Ausrichtung auf die Sorgen der Bevölkerung.

Die Vorwürfe fallen in eine Phase, in der mehrere AfD-Politiker in Sachsen mit Nepotismus-Vorwürfen konfrontiert sind. Dazu zählen Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, Landesparteichef Martin Reichardt und Fraktionsgeschäftsführer Hans-Thomas Tillschneider. Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Tobias Rausch und der Bundestagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt werden mit den Vorwürfen in Verbindung gebracht, wobei die genaue Zahl der betroffenen Funktionäre nicht offiziell bestätigt wurde.

Schulzes Aussagen unterstreichen die grundsätzlichen Zweifel an der Fähigkeit der AfD, Regierungsverantwortung zu tragen. Angesichts der bevorstehenden Wahl verschärfen seine Kritikpunkte die Spannungen zwischen CDU und ihrem rechtspopulistischen Konkurrenten – insbesondere in Fragen von Führungskompetenz und politischer Verantwortung.

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Die anstehende Abstimmung in Sachsen wird zum Lackmustest für das Vertrauen der Wähler in die AfD angesichts dieser Skandale. Schulzes Worte deuten darauf hin, dass die CDU die internen Zerwürfnisse der Partei als centrale Schwäche sieht. Das Ergebnis könnte die politische Ausrichtung des Landes für die kommenden Jahre prägen.

AKTUALISIERUNG

Schulze schließt AfD für Koalition nach Wahl aus

Die Anti-AfD-Strategie der CDU hat eine entscheidende Wendung genommen. Sven Schulze hat bestätigt:

  • Keine Koalition mit AfD oder Linke nach der Wahl in Sachsen-Anhalt
  • Definitive Ablehnung neuer Wahlen trotz unklarer Umfrageergebnisse
  • Festes Bekenntnis zur Aufrechterhaltung der Regierungsfortschritt unabhängig von den Ergebnissen