Stadt rüstet sich mit neuer Krisenstrategie für mehr Sicherheit bis 2028
Maximilian SchmidtStadt rüstet sich mit neuer Krisenstrategie für mehr Sicherheit bis 2028
Die Stadt verstärkt ihre Krisenvorsorge mit einer neuen langfristigen Strategie. Dazu gehören verbesserte Kommunikationsmittel, Notfallübungen und Investitionen in kritische Infrastruktur. Laut Behörden soll der Plan die lokale Sicherheit und die Einsatzbereitschaft in künftigen Krisen deutlich erhöhen.
Die aktualisierte Krisenmanagementstrategie konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: Prävention, Schadensminderung und die Aufrechterhaltung der lokalen Handlungsfähigkeit. Um dies zu unterstützen, wird die Stadt bis 2026 eine zusätzliche Stelle im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz schaffen und damit ihr Team für die wachsenden Aufgaben erweitern.
Ein großes Investitionsvorhaben wurde vorgezogen, um die Notstromversorgung zu stärken. Ein modularer "Energie"-Abrollcontainer im Wert von 650.000 Euro wird nun früher als geplant beschafft. Diese Einheit soll bei Stromausfällen kritische Einrichtungen oder Einsatzorte mit Ersatzstrom versorgen.
Auch die finanziellen Mittel werden in den kommenden Jahren aufgestockt. Ab 2027 fließen 500.000 Euro jährlich in die kommunale Notfallplanung und Schadensbewältigung. Ab 2028 kommt eine weitere halbe Million hinzu, sodass das Budget für Krisenresilienz dann bei einer Million Euro pro Jahr liegt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der digitalen Sicherheit: Geplant sind Modernisierungen der IT-Infrastruktur und der sicheren Datensysteme. Zudem arbeitet die Stadt eng mit Bezirks-, Landes- und Bundesbehörden zusammen, um ihre Maßnahmen in übergeordnete Notfallkonzepte einzubinden. Großschadenslagen-Übungen und alternative Kommunikationswerkzeuge wurden bereits eingeführt, um die Reaktionszeiten zu verkürzen.
Oberbürgermeister Martin Ansbacher betonte die Bedeutung der lokalen Vorsorge für die öffentliche Sicherheit. Er dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit und unterstrich, dass die Maßnahmen den Bürgerinnen und Bürgern ein größeres Sicherheitsgefühl vermitteln sollen.
Bis 2028 sieht die Strategie mehr Personal, neue Ausrüstung und höhere Finanzmittel vor. Notstromversorgung, digitale Aufrüstung und abgestimmte Übungen sollen sicherstellen, dass die Stadt auf künftige Krisen effektiv reagieren kann. Zudem wird die Zusammenarbeit mit regionalen und nationalen Stellen gestärkt, um ein einheitliches Katastrophenmanagement zu gewährleisten.






