Steinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg lahmgelegt
Clara HofmannSteinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg lahmgelegt
Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg nach Steinwürfen auf Gleise behindert
Auf der Strecke zwischen Deutsch Evern und Lüneburg kam es zu Verspätungen, nachdem Kinder Steine auf die Gleise gelegt hatten. Zugführer hatten mehrere Jugendliche in der Nähe der Strecke beobachtet und den Vorfall gemeldet. Die Behörden reagierten zwar umgehend, fanden bei ihrer Ankunft jedoch niemanden mehr vor Ort vor.
Die Störungen begannen, als Lokführer Kinder auf den Gleisen entdeckten und die Bundespolizei alarmierten. Eine Streifenwagenbesatzung traf mit Blaulicht ein, doch die Jugendlichen hatten den Bereich bereits verlassen. Vorsorglich wurde die Strecke vorübergehend gesperrt, was zu Verzögerungen für die Fahrgäste führte.
Das Ablegen von Gegenständen auf Bahnanlagen stellt eine Straftat mit schweren rechtlichen Konsequenzen dar. Zwar gibt es keine bundesweiten Statistiken zu solchen Vorfällen, doch wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Einzelfälle gemeldet. So wurden in Mühldorf am Inn zwei unbekannte Kinder in der Nähe der Gleise gesichtet, in Köln fand man Steine und Eisenstangen auf der Strecke. Ein weiterer Fall in Lahr/Friesenheim betraf Steine und Sprühdosen, die auf den Schienen zurückgelassen worden waren.
Bahnanlagen bergen extreme Gefahren – insbesondere für Kinder, die die Risiken oft nicht vollständig einschätzen können. Eltern werden dringend dazu aufgerufen, ihre Kinder über die Gefahren des Spielens auf oder in der Nähe von Gleisen aufzuklären, besonders während der Schulferien.
Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet Zeugen des Vorfalls, sich zu melden. Reisende in der betroffenen Region müssen mit weiteren Verspätungen rechnen, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden betonen erneut die Bedeutung der Bahnsicherheit für alle.






