20 April 2026, 04:05

Stephan Haselberger verlässt den Tagesspiegel nach fast 20 prägenden Jahren

Gelbliches 1884 Berliner Volksblatt-Zeitung mit schwarzer Tinte.

Stephan Haselberger verlässt den Tagesspiegel nach fast 20 prägenden Jahren

Stephan Haselberger wird zum Jahresende sein Amt als stellvertretender Chefredakteur des Tagesspiegel aufgeben. Sein Abschied erfolgt nach fast zwei Jahrzehnten bei der Zeitung, in denen er deren redaktionelle Ausrichtung maßgeblich prägte. Die Entscheidung wurde auf seinen eigenen Wunsch hin und in vollkommener Übereinstimmung mit dem Verlag getroffen.

Haselberger kam vor knapp 20 Jahren zum Tagesspiegel, begann dort als Korrespondent und stieg später zum Leiter des Hauptstadtbüros auf. Anschließend übernahm er die Position des stellvertretenden Chefredakteurs und arbeitete im Führungsteam neben Laura Himmelreich, Anke Myrrhe und Sidney Gennies.

Im Laufe seiner Karriere entwickelte er ein ausgeprägtes Gespür dafür, Themen zu erkennen, die die nationale Agenda bestimmten. Diese Fähigkeit half dem Tagesspiegel, seinen Einfluss weit über Berlin hinaus auszubauen. Chefredakteur Christian Tretbar hob seine zentrale Rolle für das Wachstum und den Erfolg der Zeitung hervor.

In einer Stellungnahme bedankte sich Haselberger bei seinen Kollegen für die jahrelange Zusammenarbeit. Er bezeichnete seine Zeit beim Tagesspiegel als bereichernd, gab jedoch keine Hinweise auf seine nächsten berufliche Schritte.

Der Tagesspiegel gehört zur DvH Medien GmbH, einer Mediengruppe im Besitz von Dieter von Holtzbrinck. Zum Portfolio des Unternehmens zählen zudem Die Zeit, das Handelsblatt und die WirtschaftsWoche.

Haselbergers Ausscheiden markiert das Ende einer langen und prägenden Ära beim Tagesspiegel. Die Zeitung wird nun nach einer Nachfolge für einen ihrer erfahrensten Redakteure suchen. Seine Beiträge bleiben ein fester Bestandteil der jüngeren Geschichte des Blattes.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle