10 April 2026, 20:04

Strompreise steigen im März – doch flexible Verbraucher sparen trotz Energiekrise

Liniengraph, der den US-Stromenergieverbrauch von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Strompreise steigen im März – doch flexible Verbraucher sparen trotz Energiekrise

Stromkosten stiegen im März – flexible Verbraucher sparten trotz Krise

Im März zogen die Strompreise an, da die Großhandelspreise stark schwankten und geopolitische Spannungen die Gaspreise in die Höhe trieben. Kunden mit flexiblen Tarifen verzeichneten einen moderaten Anstieg, doch wer sein Nutzungsverhalten anpasste, konnte die Rechnung drücken.

Die Eskalation des Konflikts im Iran verschärfte die Energiekrise und trieb die Kosten für Haushalte in ganz Europa nach oben. Einige Verbraucher fanden jedoch Wege, ihre Ausgaben zu senken, indem sie den Zeitpunkt ihres Stromverbrauchs optimierten.

Großhandelspreise in Turbulenzen, Endkunden zahlen mehr Anfang März schwankten die Strom-Großhandelspreise heftig: Plötzliche Preissprünge und -einbrüche prägten den Markt. Gleichzeitig stiegen die Tarife für Neukunden im Einzelhandel, was die Haushaltsbudgets zusätzlich belastete. Der anhaltende Iran-Konflikt verschärfte die Versorgungslage weiter, trieb die Gaspreise nach oben und zog die Stromkosten mit sich.

Bei Kunden mit flexiblen Tarifen stieg die durchschnittliche Rechnung im Vergleich zum Februar um etwa 3 Prozent. Doch wer seinen Verbrauch aus den Spitzenzeiten verlegte, konnte die stärksten Preisanstiege umgehen. Die 25 Prozent der Haushalte, die ihr Nutzungsverhalten am effektivsten anpassten – oft durch intelligentes Laden –, senkten ihre Kosten sogar um fast 7 Prozent.

Verhaltensänderung zeigt Wirkung: Nachtstrom gefragt, Abendverbrauch sinkt Auffällig war eine Verschiebung im Nutzungsverhalten: Die Ladeaktivität stieg zwischen 4 und 6 Uhr morgens, während der Abendverbrauch zurückging. Viele dieser Haushalte verfügten zudem über Solaranlagen, was ihre Ausgaben zusätzlich dämpfte. Daten aus dem Jahr 2025 zeigen, dass die besten 10 Prozent der Tibber-Kunden mit Solarstrom und Elektroauto nur 22 Cent pro Kilowattstunde zahlten – verglichen mit 26 Cent bei Haushalten mit E-Auto, aber ohne eigene Solaranlage.

Tibber-Chef kritisiert Fossil-Abhängigkeit – und setzt auf flexible Lösungen Edgeir Aksnes, globaler CEO und Mitgründer von Tibber, hinterfragte die anhaltende Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieträgern. Angesichts der weiterhin volatilen Preise betonte er das Potenzial sauberer und anpassungsfähigerer Energielösungen.

Die Preisentwicklung im März machte deutlich, wie flexibler Verbrauch die Folgen steigender Energiekosten abfedern kann. Haushalte mit Smart Metern, Elektroautos und Solaranlagen schnitten besser ab und zahlten weniger als solche ohne diese Ausstattung. Derweil bleibt der Gesamtmarkt unter Druck – durch globale Instabilität und schwankende Großhandelspreise.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle