Von Geotopen bis Glasfaserausfall: Wie die Region zwischen Fortschritt und Tradition balanciert

Von Geotopen bis Glasfaserausfall: Wie die Region zwischen Fortschritt und Tradition balanciert
Vielfältige Entwicklungen in der Region: Erfolge, Herausforderungen und historische Jubiläen
In den vergangenen Monaten hat die Region zahlreiche bemerkenswerte Ereignisse erlebt, die das Engagement der Gemeinschaft, Infrastrukturprojekte und lokale Erfolge würdigen. Von renommierten Auszeichnungen bis hin zu neuen Bauvorhaben gab es sowohl Fortschritte als auch Rückschläge.
Ein großer Glasfaserausfall, Schulschließungen und eine erfolgreiche Wiederwahl prägten die Zeit ebenso wie Feiern zu historischen Jubiläen.
Im Oktober erhielt die Agrargesellschaft Hermannsfeld den Thüringer Tierschutzpreis 2025. Sozialministerin Katharina Schenk überreichte die Auszeichnung am 15. Oktober in Erfurt und würdigte damit das langjährige Engagement des Vereins für den Tierschutz.
Unterdessen wurde Rita Baier aus Rasdorf mit dem Bundesverdienstkreuz für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinschaft geehrt. Die Auszeichnung unterstreicht ihren unermüdlichen Einsatz in lokalen Initiativen und ehrenamtlichen Projekten. Auch geologisch erhielt die Region Anerkennung: Die Felsformation Steinwand bei Poppenhausen wurde offiziell von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien zum Nationalen Geotop erklärt. Der Standort ist nun Teil eines Netzes bedeutender geologischer Sehenswürdigkeiten in Deutschland.
Bei den Infrastrukturprojekten gab es ebenfalls Fortschritte: Ein neuer Abschnitt des Radwegs zwischen Kaltennordheim und Kaltenwestheim wurde bis Ende 2024 fertiggestellt und entwickelte sich schnell zu einer beliebten Route für Radfahrer. Doch nicht alle Vorhaben verliefen reibungslos – ein Unfall in Oberweid beschädigte ein Glasfaserkabel schwer, wodurch weite Teile des Ortes wochenlang ohne Internetanschluss waren.
Im Bildungsbereich wird die Wiesenthal-Grundschule im Wartburgkreis am Ende des aktuellen Schuljahres geschlossen. Die Schüler wechseln zum nächsten Schuljahr nach Dermbach. Positiver verlief dagegen die Rückkehr des „Wunschwalds“, einer Wohltätigkeits-Weihnachtsbaum-Aktion in Fulda. Das Projekt, das im Vorjahr als Pilot gestartet war, wurde in diesem Jahr erweitert. Besucher können Geschenke für Bedürftige spenden, indem sie Wünsche von geschmückten Bäumen auswählen.
In der Politik wurde Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok mit überwältigenden 85,2 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Seine zweite sechsjährige Amtszeit beginnt am 1. April 2026. Eine anonyme Spende in Höhe von 50.000 Euro gab zudem den Startschuss für ein neues Projekt: ein Hospiz auf dem Gelände der St.-Wendel-Kapelle in Bad Salzungen. Die Bauarbeiten sollen 2025 beginnen.
Ein Familienfest an der Gedenkstätte Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa lockte schließlich Tausende Besucher an. Die Veranstaltung markierte sowohl den 35. Jahrestag des Tags der Deutschen Einheit als auch das 30-jährige Bestehen der historischen Stätte selbst.
Die Region hat in den letzten Monaten eine Mischung aus Fortschritt und Rückschlägen erlebt. Auszeichnungen für Tierschutz und gemeinnütziges Engagement stehen neben Infrastrukturverbesserungen und neuen Bauprojekten. Mit laufenden Entwicklungen in Bildung, Politik und karitativen Initiativen bleibt die Region im Wandel – stets verbunden mit der Wertschätzung ihrer Geschichte.

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